Übersicht über ausgewählte Veranstaltungen des Jahres 2016:

 

Dezember
Weihnachtsfeier der Sinologie am 16.12.2016
IKGF-Vortrag von Martin Kroher
Feier zur Eröffnung des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“
November
IKGF-Vortrag von Matthias Schumann entfällt!
IKGF-Vortrag von Michael Grünbart
4. Chinesisches Filmfestival "Chinas Ränder" vom 16. bis 20. November 2016
IKGF-Vortrag von Bee Yun
Sino-Stammtisch
Entangled Exchange: Vortrag von Lothar Ledderose
IKGF-Vortrag von Isabel Laack
Oktober

Workshop: Westliches Kunstsystem und chinesische zeitgenössische Kunst 1980-2015

IKGF-Vortrag von Holger Schneider
IKGF-Vortrag von Herr Prof. Dr. Robert E. Lerner

Juli

IKGF-Vortrag von Diego Escámez de Vera
Workshop: Wissensschaffung und Wissenspopularisierung im Russisch-Ostasiatischen Raum
Entangled Exchange: Vortrag von Yukiyo Kasai
APK-Vortrag von Zheng Jiaxin
IKGF-Vortrag von Nicolae Cristian Statu
Juni
APK-Vortrag von Renée Gringmuth
IKGF-Vortrag von Rui Kunze
Entangled Exchange: Vortrag von Peter Kupfer
APK-Vortrag von Selma Hertel
IKGF-Vortrag von Eduard Iricinschi
Sino-Sommerfest
APK-Vortrag von Anne Schmiedl
IKGF-Vortrag von Stefano Manganaro
Entangled Exchange: Vortrag von Prof. Dr. Ralph Kauz
APK-Vortrag von Julia Hauser
Monika Gänßbauer: Wilde Gedanken bei bewölktem Himmel – Notizen aus Hongkong
IKGF-Vortrag von Gerrit Jasper Schenk
APK-Vortrag von Alex Zahlten
Mai
IKGF-Vortrag Joachim Kurtz

Exkursion der Sinologie nach Dresden

Bericht zum Workshop “Tracing Imaginations of the Afterlife on the Silk Road – Transformations of Bodhisattva Kṣitigarbha (Dizang) at Dunhuang”
Workshop mit Prof. Dr. Ng Zhiru und Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos
Vortrag von Prof. Dr. Ng Zhiru
"Sinoberg"
IKGF-Vortrag von Philip Jany
APK-Vortrag von Juliane Stein
APK-Vortrag von Emily Mae Graf
Informationsveranstaltung zu Stipendien und Studienplätzen für den Auslandsaufenthalt in der VR China / Taiwan
IKGF-Vortrag von Dr. des. Francesca Fiaschetti
April
IKGF-Vortrag von Dr. Vera Dorofeeva-Lichtmann
IKGF-Vortrag von Dr. Peter Forshaw
IKGF-Vortrag von Dr. Adam Yuet Chau
Sommersemester 2016
Dresden-Exkursion: Chinabild und Chinoiserie
Extrakurrikulare Kurse im Sommersemester 2016
Vorlesungsreihe des IKGF im Sommersemester 2016
Vorlesungsreihe des Asien-Pazifik-Kolloquiums im Sommersemester 2016
 Februar
APK-Vortrag - Prof. Dr. Bernadette Andreosso-O'Callaghan
IKGF-Vortrag - Prof. Dr. Michael Lackner
Januar
APK-Vortrag von Prf. Dr. Howard Loewen
IKGF-Vortrag von Prof. Dr. Klaus Herbers
APK-Vortrag von Dr. Toyomi Iwawaki-Riebel
IKGF-Vortrag von PD Dr. Ulrike Ehmig
KI-Vortag von Prof. Dr. Gabriel Felley
Wintersemester 2015/16
Vorlesungsreihe des Asien-Pazifik-Kolloquiums im Wintersemester 2015/16
Vorlesungsreihe des IKGF im Wintersemester 2015/16

 

 

 


 

Feierliche Eröffnung des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“ und der medialen Neugestaltung des Chinesischunterrichts durch die Firma Huawei Technologies Deutschland GmbH

 

Eröffnungsfeier LehramtsstudiengangErlangen – Am 5. Dezember 2016 fand im Wassersaal der Orangerie die feierliche Eröffnung des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“ statt. In diesem Rahmen erfolgte auch der Dank von der Sinologie und der Universität an die Firma Huawei Technologies Deutschland GmbH: Sie begleitet und unterstützt durch eine großzügige Schenkung die mediale Neugestaltung des Chinesischunterrichts mit Smartboards, Tablets und technischer Infrastruktur in doppelter Klassenstärke. So wird der systematische Aufbau neuer didaktischer Konzepte möglich, dessen Ergebnisse angehenden Chinesischlehrenden und bereits in diesem Bereich Tätigen über den Lehrstuhl Sinologie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Lern-Innovation (ILI) der FAU zur Verfügung gestellt werden.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Antje Kley, Vizepräsidentin für Lehrerinnen- und Lehrerbildung und Chancengleichheit der Universität. Als Schirmherrin des Programms „Qualität in Studium und Lehre an der FAU – QuiS“ stellte sie die notwendige Verzahnung technischer neuer Möglichkeiten mit deren methodischer Ausarbeitung in den Mittelpunkt ihres Dankes. Finanziell basiert die Fortführung dieses Programms auf der gerade erfolgten Bewilligung der zweiten Förderphase des QuiS-Projekts durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Dies ist Voraussetzung für die Fortführung der intensiven Förderung der didaktischen Aufbauarbeiten auf Basis der neuen Medien durch das Institut für Lern-Innovation der FAU und den Lehrstuhl Sinologie.

Ministerialrat Robert Gruber bei seinem GrußwortMinisterialrat Robert Gruber vom bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst verriet bereits durch seine Einleitung in chinesischer Sprache viel von der Weitsicht und der Bedeutung, die das Staatsministerium der Verankerung des Chinesischen in der Lehrerbildung beimisst. Die Notwendigkeit eines Studiengangs für das Lehramt Chinesisch sei allein daran zu erkennen, dass bereits jetzt an acht Schulen in Bayern Chinesisch als mündliches Abiturfach angeboten werde. Für die folgenden Jahre sei geplant, Chinesisch als zweite Fremdsprache und somit auch als schriftliches Abiturfach anzubieten. Die jetzigen Lehrer hätten allerdings noch nicht die notwendigen Qualifikationen und didaktischen Fähigkeiten Chinesisch zu unterrichten, da es bisher schlicht keine Möglichkeit gibt, diese in Bayern zu erwerben. Die Einrichtung des Erweiterungsfachs Chinesisch an der FAU sei daher ein wichtiger Schritt zum systematischen Aufbau des Chinesischen als ein solide fundiertes Unterrichtsfach an Gymnasien. Da die Universität hier eine multiplikatorische Funktion gerade auch im Einsatz neuer Medien übernimmt, war dem Staatsministerium daran gelegen, den Blick möglicher Spender über die Schulen hinaus auf die Universitäten zu richten.

Carsten Senz von Huawei bei seinem GrußwortNatürlich war auch die Firma Huawei persönlich vertreten. Carsten Senz, Senior Manager Public Affairs & Government Relations Huawei Technologies Deutschland GmbH, übernahm zunächst die Aufgabe, das Unternehmen mit seinen Grundzügen vorzustellen. Das chinesische, global agierende Unternehmen legt ihm zufolge viel Wert auf Präsenz und Anpassung an die jeweilige Kultur und die Traditionen der Regionen. Deutschland stellt mit über 2000 Mitarbeitern einen wichtigen Standort dar. So befindet sich beispielsweise in München mit ca. 450 Mitarbeitern das größte firmeneigene Forschungszentrum in Europa. Als Beleg für die Verbundenheit mit den verschiedenen Regionen führte Senz die alle zwei Jahre erscheinende „Huawei Studie“( http://www.huawei-studie.de) an. Ihm persönlich liegt die mediale Unterstützung der Studierenden durch die Spende von Tablets und Smartboards besonders am Herzen, kann er sich doch als studierter Sinologe lebhaft an den zeitaufwendigen Umgang mit traditionellen Wörterbüchern im Papierformat erinnern. Die Digitalisierung stelle somit eine enorme Erleichterung für Studierende dar und könne den Umgang zwischen China und Deutschland für zukünftige Generationen maßgeblich erleichtern.

Im Anschluss an den ersten Programmabschnitt folgte die feierliche Eröffnung des Studiengangs und die Übergabe der Schenkung von Carsten Senz an den Lehrstuhlinhaber der Sinologie, Prof. Dr. Michael Lackner.

Um den Anwesenden die didaktischen Möglichkeiten des Unterrichts mit Tablets näher zu bringen, stellte Dipl.-Päd. Stefanie Zepf in einer kurzen Präsentation die Vorteile der medialen Neugestaltung im Sprachunterricht vor. Hierbei wird der traditionelle Unterrichtsstil durch innovative Elemente unterstützt.  Dabei überzeugt gerade die methodische Verzahnung von Unterricht und Nachbereitung, das sogenannte „blended-learning“: Im Klassenraum wird auf Grundlage neuer medialer Möglichkeiten unterrichtet und in der Nachbereitung auf den Datenpool des Unterrichts teilweise auch in vertiefter Form zurückgegriffen. Dieser Ansatz wurde von Yang Cui, Lektorin am Lehrstuhl für Sinologie, auf die konkreten Umsetzungsmöglichkeiten im Chinesischunterricht angewandt. Hierbei wird bestehende Software und lehrhafte Überlegungen zu Aussprache, Schriftzeichenerwerb, Vokabeltraining und Hörverständnis, mit eingebunden. Die neuen Unterrichtsformen am Lehrstuhl für Sinologie wurden in einem kurzen Film dargestellt, der eine Gemeinschaftsproduktion von Lehrstuhl und ILI unter Mitarbeit von Studierenden aus den Bereichen der Didaktik und dem der Sinologie erstellt wurde.

Prof. Dr. Michael Lackner bei seinem GrußwortAn die Präsentation schloss sich der Dank des Lehrstuhls für Sinologie und des Konfuzius-Instituts an: Prof. Dr. Michael Lackner, Lehrstuhlinhaber der Sinologie, zeigte die Vorgeschichte der Etablierung des Lehramtsstudiengangs auf, dessen erste Bemühungen bereits vor über zehn Jahren ihren Anfang fanden. Der Entwicklungsprozess mündete nach ersten Überlegungen im Ministerium im Jahr 2003 nun—auch dank der stetigen Unterstützung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen sowie der tatkräftigen Entwicklung der formalen Struktur des Studiengangs durch Frau Anne Schmiedl, Lehrstuhlassistentin der Sinologie—in der erreichten Einrichtung des „Erweiterungsfaches Chinesisch“ in der Lehrerausbildung. Damit ist ein entscheidender Fortschritt in der Etablierung eines qualitativ hochwertigen Sprachunterrichts erreicht.

Frau Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos, die die Lehrstuhlvertretung von Prof. Lackner als dem Direktor des Erlanger Forschungskollegs IKGF inne hat, koordiniert die vielschichtige Entwicklung in der momentanen Umsetzung, führte in ihrem Dank zunächst die Beiträge aller Beteiligten vor Augen und hieß die zukünftigen Lehramtsstudenten willkommen. Im Anschluss  stellte sie die zentralen Elemente und Besonderheiten des Lehramtsstudiengangs vor, der neben der Sprachausbildung auch Einblicke in die Kultur- und Geistesgeschichte sowie eine fachdidaktische Ausbildung vermittelt. Bereits in der Sprachausbildung in modernem Chinesisch werden auch Grundkenntnisse des klassischen Chinesisch vermittelt. Diese Verbindung von Tradition und Moderne zieht sich durch die gesamte Ausbildung – und es ist laut Guggenmos genau diese Kombination, welche maßgeblicher Faktor für die Popularität der Erlanger Sinologie ist. Studierende äußern sich positiv darüber, nicht vor die Wahl zwischen Tradition und Moderne gestellt zu werden, sondern durch die Verbindung beider Bereiche auch größere entwicklungsgeschichtliche Zusammenhänge darstellen zu können und damit zur eigenen Reflexion angeregt zu werden.

Gruppenbild der RednerStellvertretend für das Konfuzius-Institut sprach die Direktorin Dr. Yan Xu-Lackner über die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Sinologie und dem Institut. Als Beispiele nannte sie unter anderem die gerade beendete Vortragsreihe über aktuelle Forschungen zur Seidenstraße sowie das vom Konfuzius-Institut getragene Kulturmagazin „Radio süß-sauer“, in welchem Studierende der Sinologie in eigener Regie monatlich einen Einblick in die chinesische Kultur liefern. Xu-Lackner freut sich besonders auf die Etablierung des Lehramtsstudiengangs als eines Studiengangs, der eben nicht nur sprachliche Fähigkeiten vermittelt, sondern ganz im Sinne der Lehrenden auch die Auseinandersetzung mit China in einem umfassenden Sinn einschließe und Emotionen nicht ausklammere. Dass dies großen Einsatz und Durchhaltevermögen voraussetzt, drücke sich bereits in einem chinesischen Sprichwort aus, den Sie dem Studiengang als guten Wunsch mit auf den Weg gab: „Es dauert zehn Jahre, einen Baum hochzuziehen, aber hundert Jahre, um ein Talent heranzuziehen“ „十年树木,百年树人“.

Mit drei Einlagen sorgte Linlin Fan von der Hochschule für Musik in Nürnberg für die musikalische Untermalung der Veranstaltung. Mit Beiträgen von Mozart über Ravel bis hin zu einer auskomponierten Improvisation moderner chinesischer Filmmusik (Wòhǔ Cánglóng 臥虎藏龍 / Crouching Tiger, Hidden Dragon) spannte sie auf hohem musikalischen Niveau gekonnt den Bogen zwischen West und Ost und verlieh der Veranstaltung damit einen angemessenen Rahmen.

Die Eröffnungsfeier wurde mit einem Buffet im Foyer des Wassersaales abgerundet. Die Theatergruppe der Sinologie begleitete mit einer Aufführung das gemeinsame Essen. Sie zeigten unter der Leitung der Lektorin Yang Cui die klassische Liebesgeschichte der „Butterfly Lovers“, eine der großen chinesischen Volkserzählungen, die sich um eine Erzählung aus dem 4. Jahrhundert über das Verhältnis des Liebespaares Liang Shanbo und Zhu Yingtai rankt. Vom Publikum wurde das sprachliche und spielerische Können der Studenten mit großem Applaus belohnt.

So stellte diese Veranstaltung einen würdigen Auftakt zur Einführung des neuen Studiengang „Erweiterungsfach Chinesisch im Lehramtsstudiengang an Gymnasien“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dar. Zukünftig können Studierende hier mittels modernster Hilfsmittel durch die großzügige Spende der Firma Huawei Chinesisch lernen und dafür wird allen Beteiligten an diesem Prozess noch einmal recht herzlich gedankt!

 

Pressestimmen:

Bericht des Bayerischen Rundfunks

Bericht der Plattform "FAU aktuell"

 


 

Eröffnungsfeier LehramtsstudiengangEröffnungsfeier des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst reagierte auf die dringend notwendige Professionalisierung des Chinesischunterrichts an Gymnasien in Bayern und gestattete nach langjährigen Vorarbeiten zum Wintersemester 2016/17 die Einführung des Lehramtsstudiengangs „Erweiterungsfach Chinesisch“ am Lehrstuhl Sinologie der Universität Erlangen-Nürnberg.
 
Diesen wichtigen Schritt begeht der Lehrstuhl Sinologie mit einer Feier am Montag, den 5. Dezember 2016, um 11 Uhr (Einlass 10:30 Uhr) im Wassersaal der Orangerie im Schlossgarten der Universität Erlangen-Nürnberg zusammen mit der Firma Huawei Technologies Deutschland GmbH. Im Rahmen der Feier wird neben ausgewählten Grußworten von Seiten der Universitätsleitung, aber auch aus Politik und Wirtschaft, ein Einblick in die neuen Unterrichtsformen des Chinesischen am Lehrstuhl Sinologie gewährt. Die Veranstaltung ist öffentlich und schließt mit einem Buffet.
 
Die Firma Huawei unterstützte in den vergangenen Monaten die Studiengangseinführung durch eine großzügige Schenkung, die den Sprachunterricht mit modernster Technik ausstattete. Dies ermöglicht allen Studierenden der Sinologie ein auf die besonderen Erfordernisse beim Erlernen der chinesischen Zeichen und ihrer Aussprache zugeschnittenes Studium. Der Lernprozess wird individualisiert und interaktiv umgesetzt, E-Learning-Ressourcen werden eingebunden und so der Lehrinhalt effektiver vermittelt. Der Aufbau der neuen Unterrichtsformen wird didaktisch begleitet vom universitären Programm „Qualität in Studium Lehre“ (QuiS) und dem Institut für LernInnovation.
 
Die Notwendigkeit einer professionellen Lehrerausbildung für das Fach Chinesisch erklärt sich aus der zunehmenden Verbreitung dieses Unterrichtsfaches an Gymnasien: An mittlerweile neun Gymnasien in Bayern ist Chinesisch als Abiturfach fest integriert und kann zudem als Wahlfach an einer Vielzahl von Schulen belegt werden. Bisher wird der Chinesischunterricht an Gymnasien jedoch durch sinologisch und didaktisch in der Regel nicht weiter geschulte engagierte Einzelpersonen getragen. Der neue Lehramtsstudiengang an der FAU Erlangen-Nürnberg soll nun den Mangel an Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich des Chinesischunterrichts decken. Der modularisierte Studiengang bietet Lehramts-Studierenden eine umfassenden Sprachausbildung, die Beschäftigung mit fachwissenschaftlichen Inhalten und eine fachdidaktische Ausbildung. Der Lehrstuhl Sinologie bietet darüber hinaus ein eigenes Bachelor- und Masterprogramm im Fach Sinologie an.

 
Kontakt:
Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos
Universität Erlangen
Lehrstuhl für Sinologie
Artilleriestraße 70
91052 Erlangen, Deutschland
Tel: +49(0)9131-8522448
Fax: +49(0)9131-8526374
 
Anmeldungen werden über Frau Sema Yakar erbeten unter: sema.yakar@fau.de




4. Chinesisches Filmfestival "Chinas Ränder" vom 16. bis 20. November 2016

Vom 16. bis 20. November 2016 richtet das 4. Chinesische Filmfestival des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen unter dem Motto "Chinas Ränder" seine Aufmerksamkeit auf ein in Deutschland weithin unbekanntes China. Es ist den sogenannten nationalen Minderheiten Chinas gewidmet, ihren Besonderheiten und ihren ganz eigenen Identitätsfindungen. Dabei werden sowohl Filme von Angehörigen dieser ethnischen Gruppen als auch von Regisseurinnen und Regisseuren der Mehrheitsbevölkerung der Han-Chinesen gezeigt – so entsteht aus dem Wechselspiel von Blicken von innen und von außen ein differenziertes Bild der komplizierten und vielschichtigen Befindlichkeiten von Minoritäten im chinesischen Staat. Musik und religiöse Traditionen, die Gegensätze des ländlichen und städtischen Lebens, die Gratwanderung in der Grauzone zwischen Anerkennung alter Bräuche und dem Druck der Modernisierung, aber auch der Kampf um das schiere Überleben in den ökonomischen Zwängen der Gegenwart spielen eine entscheidende Rolle in den hier gezeigten Filmen.

Das Filmfestival findet 2016 erstmals in zwei Städten statt, in Erlangen in den Manhattan-Kinos und in Nürnberg im Casablanca Filmkunsttheater. Das Filmfestival findet in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und mit freundlicher Unterstützung des Vereins Das Lamm muss laufen! und der Kulturförderung der Stadt Erlangen statt.

Als Eröffnungsfilm wird "Tharlo" des mehrfach preisgekrönten tibetischen Regisseurs Pema Tseden gezeigt. Zu Gast beim Festival ist die vielversprechende Nachwuchsregisseurin Wu Na mit ihrem Film "Song and Moon". Im Rahmen des Filmfestivals finden Vorträge sowie am 18. November 2016 ein Round-Table-Gespräch mit Experten aus Sinologie, Tibetologie, Medienwissenschaft, dem Co-Kurator des Festivals und der Regisseurin Wu Na im Wassersaal der Orangerie in Erlangen statt.

Nähere Informationen zu den einzelnen Filmen und Spielplan sowie Informationen zu den Preisen und Vorverkauf


Zeitrahmen: 16.11. – 20.11.2016

Mittwoch, 16.11.2016, 18:00 Uhr:
Eröffnung des Filmfestivals in Erlangen mit Begrüßung, Filmvorführung "Tharlo" und Filmgespräch, anschließend Empfang

Donnerstag, 17.11.2016, 17:00 Uhr:
Auftakt des Filmfestivals in Nürnberg mit Begrüßung, Vortrag "Modernisierung und kulturelle Identität in China" von Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer, anschließend Filmvorführung "Tharlo" (18:30 Uhr) und "A Simple Goodbye" (21:30 Uhr)

Donnerstatag, 17.11.2016, 18:00 Uhr:
Vortrag "The Political Calculus of Ethnicity: the National Minority Film in the Early PRC" von Dr. Lu Xiaoning, Kollegienhaus Raum KH 1.012, Universitätsstr. 15, 91054 Erlangen

Freitag, 18.11.2016, 16:00 – 18:00 Uhr:
Round-Table-Gespräch "Chinas Ränder" im Wassersaal der Orangerie in Erlangen (um Anmeldung an event@konfuzius-institut.de wird gebeten)

Zeiten der Filmvorführungen siehe Spielplan

Veranstaltungsorte:
Manhattan-Kinos (Güterhallenstraße 4, 91054 Erlangen)      
Casablanca Filmkunsttheater (Brosamer Straße 12, 90459 Nürnberg)

 


 

Sino-Stammtisch am 14. November 2016, 18.30 Uhr im Cycles

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

der nächste Stammtisch der Sinologie findet am Montag, den 14.11.2016 um 18.30 Uhr im Cycles, Marquardsenstraße 18 in Erlangen statt. Es sind wie immer alle Studierende, Dozentinnen und Dozenten, Mitarbeitende des Instituts und Interessierte herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Viele Grüße Die FSI Sinologie

 


 

Workshop: Westliches Kunstsystem und chinesische zeitgenössische Kunst 1980-2015

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,Workshop Orangerie chinesische Kunst 1617

hiermit laden wir Sie herzlich zum Workshop „Westliches Kunstsystem und chinesische zeitgenössische Kunst 1980-2015“ ein.

Im Laufe des sich wechselnden sozialen Klimas durchlief die chinesische zeitgenössische Kunst seit Anfang der 80er Jahre eine rasche Entwicklung. Dabei hat das westliche Kunstsystem eine entscheidende Rolle gespielt, was heftigen Streit darüber verursacht hat, wie man die Kunst in China "zeitgenössisch" und "chinesisch" definieren kann. Dies sind zentrale Fragestellungen, die im Workshop diskutiert werden. Teil des Workshops ist zudem ein Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. J. P. Park von der University of Riverside, California, über "Art by the Book: Painting Manuals and the Leisure Life in Late Ming China (1550-1644)"

Dozenten: Dr. Ma Ning, Yunnan Arts University, Kunming, VR China; Dr. Florian Wagner, FAU, IKGF

Der Workshop wird von der Erlanger Kunstgeschichte veranstaltet und ist für Interessierte sowie für Studierende der Sinologie als Gasthörer geöffnet. Es ist jedoch nur eine begrenzte Zahl an Teilnehmerplätzen verfügbar! Es gilt die Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen.

Anmeldung, vorbereitende Lektüre und weitere Informationen über StudOn

Veranstaltungsort: Medienraum/Seminarraum 00.0027 in der Orangerie Schlossgarten 1, 91054 Erlangen

Termine: Freitag, 28.10.2016: 9:00-12:00, 14:00-17:00 Uhr, Montag, 31.10.2016: 9:00-12:00, 14:00-17:00 Uhr

Gastvortrag: Montag, 31.10.2016: 18:00 Uhr

 


 

IKGF-Vorlesungsreihe im Wintersemester 2016/17

 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

IKGF Vorlesungsreihe WS 16/17wie auch in den vergangenen Semestern lädt im Wintersemester 2016/2017 das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa" der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dienstagabends zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.

Die unten aufgelisteten Vorträge finden dienstags von 18:00 c.t. bis 19:45 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.

Die Vorlesungstermine für das Wintersemester 2016/2017 im Einzelnen:

18.10.2016

“So werden uil grosser nuÿung inder welt”: German Vernacular Translations of John of Rupescissa‘s Vade mecum in tribulatione (1356)

Robert E. Lerner (History of Medieval Europe, Northwestern University)

25.10.2016

Aspects of the Computistic Argument in Song Dynasty Cosmological Visualizations

Holger Schneider (Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg)

08.11.2016

Tezcatlipoca’s Smoking Mirror: Fate, Agency and Divination among the Aztecs

Isabel Laack (Study of Religions, Heidelberg University)

15.11.2016

Political Theory in the Middle Ages and the Art of Mastering the Human World’s Uncertainty

Bee Yun (Political Science and Diplomacy, Sungkyunkwan University Seoul; IKGF Visiting Fellow)

22.11.2016

Resources of Prognosis in the Byzantine Empire

Michael Grünbart (Byzantine and Modern Greek Studies, University of Münster)

29.11.2016

Serving a Higher Purpose: Divination and the Reform of Spirit-Writing in Republican China

Matthias Schumann (Goethe University Frankfurt)

13.12.2016

Disasters and Celestial Phenomena in Eleventh-Century Political Discourse in China

Martin Kroher (Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Research Fellow)

10.01.2016

Aesthetic Dimensions of Rituals

Aida Bosch (Sociology, FAU Erlangen-Nürnberg)

17.01.2016

Towards a New Philosophy of History? The Morphology of Cultures and the Limits of Individual Freedom

David Engels (Roman History, Université Libre de Bruxelles)

24.01.2016

Letting the Right Ones In: Court-Sanctioned Memories of Diviners, Healers, and Artisans in Five Mid-Sixth- to Mid-Seventh-Century Dynastic Histories

Stephan Kory (Chinese Studies; IKGF Visiting Fellow)

31.01.2016

Interpreting the Mandate (ming 命) in Premodern China: Zhu Xi’s (1130-1200) Philosophical and Mantic Discourse

Maud M’Bondjo (Chinese Studies, Centre de Recherche sur les Civilisations de l’Asie Orientale; IKGF Visiting Fellow)

07.02.2016

Theorizing Prediction

Philipp Balsiger (Philosophy, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow)

 


IKGF-Vorlesungsreihe im Sommersemester 2016

IKGF Vorlesungsreihe im Sommersemester 2016Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wie auch in den vergangenen Semestern lädt im Sommersemester 2016 das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa" der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dienstagabends zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.

Die unten aufgelisteten Vorträge finden (bis auf die gekennzeichneten Ausnahmen) dienstags von 18:00 c.t. bis 19:45 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.


Die Vorlesungstermine für das Sommersemester 2016 im Einzelnen:

April 12, 2016     Adam Yuet Chau  (Anthropology of Modern China, University of Cambridge): Divination and the Discursive Modality of Doing Religion

April 19, 2016     Peter Forshaw (Center for History of Hermetic Philosophy and Related Currents, University of Amsterdam): Tommaso Campanella's The City of the Sun (La città del Sole, 1602) as the Model for a Society Governed by Astrology


April 26, 2016     Vera Dorofeeva-Lichtmann (UMR 8173 Chine-Corée-Japon, Centre National de la Recherche Scientifique/École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris; IKGF Visiting Fellow): From Divination to Cartography: 'Cosmograph' (shi 式) Boards in Early China and 'Cosmograph'-Tailored Maps in Late East Asia

May 3, 2016     Francesca Fiaschetti (Martin Buber Society of Fellows, Hebrew University of Jerusalem): Divination under Mongol Rule (13th–14th centuries): Inner and East Asian Connections

May 24, 2016     Philip Jany (Medieval History, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): Prophecy and Propaganda: Eschatology, Apocalypticism, and Millenarianism in the Struggle between regnum and sacerdotium (1075–1250)

May 31, 2016     Joachim Kurtz (Intellectual History, Cluster of Excellence “Asia and Europe in a Global Context”, Heidelberg University): Sociology as Divination: Predicting Patterns of Human Association in Late Qing China

June 7, 2016     Gerrit Jasper Schenk (Medieval History, TU Darmstadt): Taming the Future in the European Middle Ages? Fate, fortuna, providentia Dei, resicum: Steps towards a History of Concept

June 14, 2016    Stefano Manganaro (Medieval History; IKGF Visiting Fellow): Coping with the Future in the Ottonian Age (10th to early 11th centuries): Transcendence, Contingency and Lack of Herrschaftsrationalität

June 21, 2016     Eduard Iricinschi (History of Ancient Christianity; IKGF Visiting Fellow): Negotiating Fate in Late Antique Magic and Apocalyptic Texts

June 28, 2016     Rui Kunze (Chinese Culture and Society, University of St. Gallen; IKGF Visiting Fellow): High up in the Air: The Imagination of the Future and the Writing of 'Flying' in Early Chinese Science Fiction, 1902–1920

July 5, 2016     Nicolae Cristian Statu (Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): A Han Dynasty Alternative to the Book of Changes: Yang Xiong’s Taixuan jing ('Canon of the Absolute Dark', 2 BC)


July 12, 2016    Diego Escámez de Vera (Ancient History, Complutense University of Madrid): Alterity and Divination in the Roman Empire

 


Asien-Pazifik-Kolloquium im Sommersemester 2016: "Neue Forschungsfelder der Region Asien-Pazifik"

 

APK Sommersemester 2016Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

auch in diesem Semester präsentiert das Asien-Pazifik-Kolloquium wieder eine Vortragsreihe, diesmal unter dem Titel "Neue Forschungsfelder der Region Asien-Pazifik".

Die Vorträge finden jeweils mittwochs um 18 Uhr c.t. in Raum 00.111, Artilleriestr. 70, 91052 Erlangen (Sinologie Erlangen) statt.

Die Vorlesungstermine für das Sommersemester 2016 im Einzelnen:

11. Mai 2016 Emily Mae Graf (Heidelberg – Cluster Asia and Europe):
"Lu Xun in Museum Space – the Bureaucracy of Making of World Literary Heritage"
18. Mai 2016 Juliane Stein (FAU – Japanologie):
"Rekodierung des Monströsen. Geisterbestien und Zaubertiere in der japanischen Kinder- und Jugendbuchliteratur"
01. Juni 2016 Alex Zahlten (Harvard University – Department of East Asian
Languages and Civilizations); Diskutant: Jun.-Prof. DR. Martin Roth (Universität Leipzig – Japanologie):
"Untote Rhythmen: Zeitlichkeit und Medienkultur in Japan"
08. Juni 2016 Julia Hauser (FAU – Sinologie):
"Zur Persistenz von Fortschrittsideologemen in der VR China"
15. Juni 2016 Anne Schmiedl (FAU – Sinologie):
" 'Word magic' or 'Playing with characters'? Mantic Techniques and Indigenous Contemplations on Script in the Zichu 字觸 by Zhou Lianggong 周亮工 (1612-1672)"
22. Juni 2016 Selma Hertel (FAU – Sinologie):
"Verschiedene Aspekte der literarischen Übersetzungsarbeit aus dem Chinesischen ins Deutsche"
29. Juni 2016 Renée Gringmuth (FAU – Sinologie):
"Gesundheit und Ernährung: Gesunder Lifestyle im maoistischen China"
06. Juli 2016 Zheng Jiaxin (FAU – Germanistik und Komparatistik):
"Fingierte Wirklichkeit und konfigurierte Zeit in Gilgi – eine von uns und Der Regenbogen"

 


Extrakurrikulare Kurse im Sommersemester 2016

Liebe Studierende,

wir möchten Sie auf die zusätzlichen Lehrveranstaltungen im kommenden Sommersemester 2016 hinweisen. Es werden wieder zahlreiche Kurse zusätzlich zum obligatorischen Programm angeboten. Wir freuen uns sehr auf rege Teilnahme.

How to deal with theory? Forschungsansätze und -methoden in den Regionalstudien (area studies) (für Bachelor und Master)
Dieser Kurs vermittelt die grundlegenden Theoriegebäude, die in den letzten drei Dekaden in die Geisteswissenschaften Einzug gehalten haben, darunter Postkolonialismus, Orientalismus, Postmoderne, (Post-)Konstruktivismus, area studies, Begriffsgeschichte, Ideengeschichte und Globalisierungstheorien. Der Kurs richtet sich an alle interessierten Studierenden und diskutiert, wie diese Theorien und die damit verbundenen methodischen Ansätze bei sinologischen Fragestellungen Anwendung finden können. Eine Liste mit Themen und Texten wird Anfang April zur Verfügung stehen.

Die Volksrepublik China - Probleme einer Transformationsgesellschaft (für Bachelor und Master) (Blockseminar)

Seit Beginn des Wirtschaftsreformprogramms befindet sich die Volksrepublik China in einem Prozess tiefgreifenden Wandels. Im Mittelpunkt stehen die ökonomischen Veränderungen, daneben kommt es aber auch zur Herausbildung neuer gesellschaftlicher und politischer Strukturen. Diese Transformationen verlaufen nicht ohne Brüche und soziale Verwerfungen. Der liberalisierten Ökonomie steht der weiterhin autoritäre Machtanspruch der KP-Führung gegenüber; immer neue Wellen von Korruptionsskandalen erschüttern die VR; die Zahl sozial depravierter Reformverlierer wächst; ungezügeltes Wirtschaftswachstum führt zu immer gravierenderer Umweltverschmutzung; viele Reformmaßnahmen wie die Neugestaltung des Mediensektors führen nicht zu mehr Qualität, sondern nur zu fragwürdigen "Modernisierungen" und neuen Problemen. Die Vorlesung wird die verschiedenen Aspekte des Wandels und der neuen Strukturen beleuchten.

Diskurse zu Translation und die Praxis von Übersetzung im Sprachenpaar Chinesisch-Deutsch (für Bachelor und Master)

Dieses Seminar wendet sich an BA- wie auch MA-Studierende. Es hat zwei thematische Schwerpunkte: zum einen Theorien zu Translation in China und im Westen, zum anderen die Praxis des literarischen Übersetzens, an der sich Studierende selbst versuchen und ihr sinologisches Repertoire so erweitern können. Im Theorieteil wollen wir uns mit Diskursen zu Translation im Westen wie auch in China befassen und wichtige Diskursstränge herausarbeiten, so z.B. die Position von Translation im Wissenschaftsfeld, das Verständnis von Translation als Kulturtransfer, die Rolle von Übersetzer/innen und den Umgang mit ‚Fremdem‘ im Übersetzungsprozess. Im praktischen Teil wird uns die Frage translatorischer Methodik beschäftigen. Wir wollen Texte moderner Literatur aus Hongkong übersetzen. Gemeinsam werden wir diskutieren, auf welche Fragen wir im Prozess des Übersetzens jeweils stoßen und wie diese gelöst werden können.

Forschungsfelder der Sinologie(für Bachelor und Master)

Dieses Seminar richtet sich an BA- wie auch MA-Studierende. Es stellt verschiedene Forschungsfelder des Faches Sinologie vor. Den genauen Fokus des Seminars werden wir gemeinsam in der ersten Sitzung im Semester erstellen, so dass alle Teilnehmenden ihre individuellen Interessen in das Seminar einbringen können.

Chinamoden - Exotismus und Chinoiserie (für Bachelor und Master)

Diese Übung richtet sich an BA- wie auch MA-Studierende, besonders aber an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Dresden-Exkursion im nächsten Semester. Für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Exkursion nach Dresden ist entweder der Besuch des BA-4-Seminars "Exotismus - Wechselseitige Bilder von China und Europa" oder der Besuch dieses Zusatzseminars verpflichtend. Weitere Informationen zur Exkursion nach Dresden entnehmen Sie bitte folgendem Link.

Übung im Klassischen Chinesisch (für BA-4)

Diese Übung richtet sich an Studierende des BA-4 und ist als Ergänzung und Erweiterung zum Kurs „Lektüre Klassisches Chinesisch“ gedacht.

Übung Chinesisch Schwerpunkt Grammatik (für BA-2)

Diese Übung richtet sich an Studierende des BA-2 und ist als Ergänzung und Erweiterung zum Kurs „Grundkurs Chinesisch II“ gedacht.

Theatergruppe (für Bachelor und Master)

Die letztes Semester gegründete Theatergruppe wird fortgesetzt. Interessenten aus allen Semestern sind herzlich willkommen und wenden sich bitte an Frau Cui. Die Probezeiten werden zu Beginn des nächsten Sommersemesters festgelegt.

Wenn zwei Kulturen aufeinandertreffen - am Beispiel von Diskursen über Fengshui im 19. Jh. (für Bachelor und Master) (zweiwöchentlich)

Lesen von chinesischsprachigen Primärquellen (für Bachelor und Master)

Zudem wird unser Gastprofessor Fabrizio Pregadio wieder drei Seminare (Schwerpunkt Daoismus) anbieten, die sich vor allem an fortgeschrittene Studierende wenden.

Bitte beachten Sie: Das angekündigte Blockseminar zum Thema "Religionsdiskurse im modernen China von 1900 bis heute" (für Bachelor und Master)  muss leider entfallen.


Einladung zum Vortrag: Passage to the Land of Bliss:  Kṣitigarbha in the Art and Architecture of Dunhuang Mogao Caves (Ng Zhiru)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Prof. Dr. Ng Zhiruim Rahmen eines Visiting Professorships der FAU wird die Spezialistin für chinesischen Buddhismus und Kunst der Seidenstrasse, Prof. Dr. Ng Zhiru (Pomona College, California), am 25. Mai einen Workshop und am Tag davor, Dienstag, den 24. Mai 2016, einen öffentlichen Vortrag anbieten:

Lecture
Prof. Dr. Ng Zhiru
(Professor of Religious Studies, Pomona College, California):
"Passage to the Land of Bliss:  Kṣitigarbha in the Art and Architecture of Dunhuang Mogao Caves."

Tuesday, May 24, 18:00 c.t.
Kollegienhaus Raum KH 1.013

In Modern Chinese Buddhism, the bodhisattva Kshitigarbha, known as Dizang 地藏 in China, is most popular in East Asian Buddhism for his role as Lord of the Underworld. The transformation of Dizang from a relatively generic bodhisattva in the Indian Mahāyāna pantheon to the Lord of Underworld is visually and spatially mapped especially in the art and architecture of Mogao caves at Dunhuang. In the localized expression at the Mogao caves, this religious transformation is effectuated through visual and spatial paradigm shifts whereby Dizang emerged as the main icon of veneration in an increasingly standardized location of cave architecture. The speaker will discuss both visual and textual evidence to explain plausible broader patterns of changes in iconic worship that were crystallized in Mogao Cave art of the tenth century.

Workshop
Prof. Dr. Ng Zhiru and Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos
“Tracing Imaginations of the Afterlife on the Silk Road – Transformations of Bodhisattva Kṣitigarbha (Dizang) at Dunhuang”
Wednesday, May 25, 12:30 p.m. – 17:00 p.m.
Artilleriestr. 70, Raum 00.111

Der Vortrag ist zugleich auch der erste Vortrag in einer Reihe von Vorträgen zur Seidenstrasse unter dem Titel "Entangled Exchange: Aktuelle Forschungen zur Seidenstrasse zwischen China und Europa“ welche der Lehrstuhl Sinologie in diesem Jahr zusammen mit dem Konfuzius-Institut Erlangen-Nürnberg anbieten wird. Die Ankündigung der Reihe erfolgt gesondert.

Zum Vortrag sind alle willkommen. Bei Interesse am Workshop melden Sie sich bitte bei mir kurz per Email (esther-maria.guggenmos@fau.de) an.

Herzlichen Dank
und freundliche Grüße
 
Esther-Maria Guggenmos


Bericht zum Workshop "Tracing Imaginations of the Afterlife on the Silk Road – Transformations of Bodhisattva Kṣitigarbha (Dizang) at Dunhuang"

mit Prof. Dr. Ng Zhiru (Pomona College, California) und Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos (Lehrstuhl Sinologie, FAU) am 25.05.2016 am Lehrstuhl für Sinologie der FAU

von Leonie Sterzel

Diesem Workshop ging am Abend vorher ein Vortrag mit dem Titel "Passage to the Land of Bliss:  Kṣitigarbha in the Art and Architecture of Tracing Imaginations of the Afterlife on the Silk Road – Transformations of Bodhisattva Kṣitigarbha (Dizang) at DunhuangDunhuang Mogao Caves" von Prof. Dr. Ng Zhiru – Spezialistin für chinesischen Buddhismus und Kunst der Seidenstraße sowie Gast der Sinologie im Rahmen eines Visiting Professorships der FAU – voraus, der den Transformationsprozess des chinesischen Buddhismus von Indien nach China am Beispiel des erst in China zu Bedeutung gelangten Bodhisattvas der Unterwelt darstellte. Dieser stand im Zentrum des Workshops: Kṣitigarbha, in China auch als Dizang 地藏bekannt, gelangte zu einer zentralen Rolle im chinesischen und besonders auch japanischen Buddhismus als Beschützer der Unterwelt. In den Mogao-Höhlen bei Dunhuang können Darstellungen auf Wandmalereien über die Jahrhunderte den Wandel dieser Gestalt nachzeichnen – beginnend im 3. Jahrhundert n. Chr. mit ersten Darstellungen, die ihn umgeben von den „Sechs Daseinsbereichen“ darstellen.

Zu Beginn des Workshops wurde nochmals auf den Vortrag vom Vorabend eingegangen und Frau Prof. Zhiru nahm sich viel Zeit, die noch offenen Fragen der Teilnehmenden zu Tracing Imaginations of the Afterlife on the Silk Road – Transformations of Bodhisattva Kṣitigarbha (Dizang) at Dunhuangbeantworten. So wurden beispielsweise der Spiegel des Karmas und die Sechs Daseinsbereiche, die in gute und schlechte eingeteilt werden, noch genauer erklärt: Gute Bereiche sind die der Menschen, der Götter und der Gegengötter, schlechte dagegen die der Tiere, hungrigen Geister und Höllengestalten. Danach wurde mittels Partnerarbeit zu Texten weitere Bodhisattvas und Buddhas erschlossen sowie die Zusammenhänge dieser Figuren untereinander aufgezeigt. Die drei neben Kśitigarbha bekanntesten Bodhisattvas sind Avalokiteśvara (Guanyin), Mañjuśrī (Wenshu) und Maitreya (Mile Fo). Mit der Figur Buddhas ist keineswegs nur der historische Buddha gemeint. Buddhistische kosmologische Vorstellungen lassen eine sinnvolle Einteilung in Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu. So werden schon in frühen buddhistischen Schriften sieben Buddhas genannt, die in der Figur des historsichen Śākyamuni kulminieren.

Am Ende des Workshops hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit Prof. Dr. Ng Zhiru persönliche Fragen zu stellen und dies wurde auch gerne wahrgenommen. So konnte ein Einblick in ihr Leben als buddhistische Nonne und Professorin einer Hochschule gewonnen werden.

 


 

Vortragsreihe "Entangled Exchange: Aktuelle Forschungen zur Seidenstraße zwischen China und Europa"

Vortragsreihe "Entangled Exchange: Aktuelle Forschungen zur Seidenstraße zwischen China und Europa"Aktuell ist die Seidenstraße in aller Munde, versucht China doch gerade, die alte Handelsroute, die vor über 2000 Jahren als Verbindung zwischen Asien und Europa einen Grundstein der Globalisierung legte, wiederzubeleben. Mit dem Ausbau einer „Neuen Seidenstraße" hat die chinesische Regierung ein wirtschaftlich ambitioniertes Projekt in Angriff genommen. Im Zuge dieses Projekts gerät auch die historische Seidenstraße wieder in den Blickpunkt. Einblicke in das weite Feld der Seidenstraßenforschung gibt die sechsteilige Vortragsreihe zum Thema "Entangled Exchange: Aktuelle Forschungen zur Seidenstraße zwischen China und Europa", eine gemeinsame Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen und des Lehrstuhls für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Seit Ferdinand von Richthofen im Jahr 1877 den Begriff der Seidenstraße prägte, wurde die Forschung zu Han­del, Politik, und kultureller Verwobenheit entlang dieses Netzes von Handelswegen immer wieder inspiriert. Standen die Arbeiten zu Beginn des 20. Jahr­hunderts noch unter dem Zeichen kolonialistischer Expedi­tionen, ist in den vergangenen Jahrzehnten China führend in der archäologischen Erforschung der Seidenstraße im Tarimbecken. International haben sich Forscherverbünde wie das International Dunhuang Project (http://idp.bbaw.de) entwickelt, welches unter Beteiligung der großen inter­nationalen Sammlungen Manuskripte und archäologische Funde präzise digitalisiert und aufarbeitet. In Deutschland ermöglichen die Akademien der Wissenschaften fundierte Langzeitprojekte (Turfanforschungsstelle, Berlin; Hand­schriften aus Gandhāra, München; buddhistische Stein­schriften, Heidelberg). Durch die international und im deutschsprachigen Raum starke Expertise zur Seidenstra­ße wird es möglich, transkulturelle Austauschprozesse zu beschreiben, welche in ihrer Komplexität und globalen Vernetzung durchaus Parallelen zu heutigen gesellschaftli­chen Entwicklungen erkennen lassen.

Auch im Zuge des wirtschaftlich ambitionierten Projekts einer „Neuen Seidenstraße" von Seiten Chinas gerät die historische Seidenstraße wieder in den Blick: Was prägt die gegenwärtig so starken Forschungen zu den alten Handelswegen? Wie tief verstehen wir die erhaltenen Manuskripte und Inschriften? Was ist das inhaltliche und analytische „Mehr", das uns die Seidenstraßenforschung durch ihre Arbeiten zu sozialem Leben und kulturellen Austauschprozessen ermöglicht? In der Vortragsreihe ge­ben einschlägig arbeitende Wissenschaftler Einblicke in aktuelle Themen der Seidenstraßenforschung.

 

Die Vortragsreihe hält bis November 2016 die folgenden Themen bereit:

24.05.2016 Ng Zhiru (Pomona College, Kalifornien)

Passage to the Land of Bliss: Kṣitigarbha in the Art and Architecture of Dunhuang Mogao Caves

Kollegienhaus, Raum KH 1.013
09.06.2016 Ralph Kauz (Universität Bonn)

Eine Seidenstraße? Verbindungen von Land- und Seewegen

Kollegienhaus, Raum KH 0.023
23.06.2016 Peter Kupfer (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz)

Weinstraße vor der Seidenstraße: Aspekte der neolithischen und antiken Alkoholkultur Chinas und Eurasiens

Kollegienhaus, Raum KH 0.023
07.07.2016 Yukiyo Kasai (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)

Old Uyghur Divination Literature and its Development on the Silk Road

Kollegienhaus, Raum KH 0.023
27.10.2016 Esther-Maria Guggenmos (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Seidenstraße – Straße der Gerüche. Der chinesische Buddhismus entlang der Seidenstraße aus olfaktorischer Sicht

Kollegienhaus, Raum KH 1.020
10.11.2016 Lothar Ledderose (Universität Heidelberg)

Seidenstraße im Rückwärtsgang. Die Versteinerung buddhistischer Sutren in China

Kollegienhaus, Raum KH 1.020

 

Ng Zhiru ist Professorin für Religionswissenschaft am Pomona College in Kalifornien und selbst in der buddhistischen Tradition ordiniert. Nach dem Studium in Singapur, Michigan und Arizona spezialisierte sie sich auf dem Gebiet chinesisch-buddhistischer Kunst und Geschichte auf die Frage der Transformation des Bud­dhismus von Indien nach China entlang der Seidenstraße. Bodhi­sattva Dizang ist als Beschützer der Unterwelt in China zu einer zentralen Figur religiösen Lebens geworden. Er erlangte diese Rolle allerdings erst nach und nach in einem komplexen Transmis­sionsprozess, welcher sich in den Mogao-Höhlen bei Dunhuang analysieren läßt. Ng Zhiru hat hierzu einschlägig publiziert (The Making of a Savior Bodhisattva: Dizang in Medieval China, Ho­nolulu 2007) und wird im Vortrag die visuellen und räumlichen Paradigmenwechsel vor Augen führen, die in den Mogao-Höhlen die Wandlung des Bodhisattvas nachvollziehbar machen. Die Mogao-Höhlen gehören mit ihren beeindruckenden Buddha-Statuen, Skulpturen und Wandmalereien seit 1987 zum UNESCO-Welterbe.

Ralph Kauz ist einer der wenigen Sinologen, die durch das zu­sätzliche Studium der Iranistik zentralasiatische Austauschpro­zesse entlang der Seidenstraße in großer Tiefenschärfe analy­sieren können. Nach dem Studium in Stuttgart, Freiburg, Taipeh, München und Teheran, und der Promotion und Habilitation in München war Kauz an der Österreichischen Akademie der Wis­senschaften tätig, bevor er 2010 die sinologische Professur in Bonn annahm. Kauz veröffentlichte u.a. zu chinesisch-islamischen Beziehungen (Politik und Handel zwischen Ming und Timuriden, Wiesbaden 2005), zu Geschichte, Handel und Kultur der Pferde in Asien (Pferde in Asien, Wien 2009), aber auch zur maritimen Sei­denstraße (Aspects of the Maritime Silk Road, Wiesbaden 2010). Land- und Seewege der Seidenstraße wurden in der Vergangen­heit meist separat betrachtet. Kauz widmet sich im Vortrag der Verknüpfung und dem Zusammenspiel von Land- und Seewegen der Seidenstraße.

Peter Kupfer lehrte von 1980-2012 an der Johannes Guten­berg-Universität Mainz in Germersheim und trug durch seine intensive Forschung, Herausgeberschaften und Funktionen als Vorsitzender des Fachverbandes Chinesisch und der International Society for Chinese Language Teaching wesentlich zur Entwicklung des chinesischen Sprachunterrichts bei (2000 Freundschaftspreis für Sprache und Kultur der VR China, 2012 Friedhelm-Denning­haus-Preis des Fachverbandes Chinesisch). Neben seinen Arbei­ten zum Judentum in China (Youtai – Presence and Perception of Jews and Judaism in China, Zürich 2008), widmet er sich gegenwärtig insbesondere der Kultur der Seidenstraße. Kupfer unternahm von 2008-2014 mehrere Forschungsreisen an den zentralasiatischen, chinesischen und iranischen Seidenstraßen. Er ging auch der Rolle des Weins in der chinesischen Kultur nach (Wine in Chinese Culture – Historical, Literary, Social and Global Perspectives, Münster 2010). Die beiden letzteren Themen ver­bindet er im Vortrag miteinander: Präsentiert werden Ergebnisse, die zeigen, dass die Geschichte der Wein- und Fermentationskul­tur als pan-eurasisches Ereignis zu interpretieren ist.

Yukiyo Kasai ist Arbeitsstellenleiterin des Akademienvorhabens Turfanforschung an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Der Schwerpunkt von Kasais Forschung liegt in altuigurischer Philologie. Sie beschäftigt sich vor allem mit den altuigurischen buddhistischen Texten in der Berliner Tur­fan-Sammlung, die im Ergebnis von vier deutschen Expeditionen am Anfang des 20. Jh. aus Zentralasien entstand. Zu ihren Ver­öffentlichungen gehören „Die uigurischen buddhistischen Kolo­phone" (Turnhout 2008) und „Der alttürkische Kommentar zum Vimalakīrtinirdeśa-Sūtra" (Turnhout 2011). Die Hoffnungen und Ängste der Bevölkerung spiegeln sich in der Omenliteratur der Seidenstraße wider. Kasai stellt im Vortrag die einschlägigen altuigurischen Texte vor.

Esther-Maria Guggenmos vertritt in Erlangen den Lehrstuhl Sinologie. Sie studierte in Münster, Taipeh und Bonn Sinologie und Religionswissenschaft und spezialisierte sich auf Themen des chinesischen Buddhismus, buddhistische Transmissionsprozes­se, sowie damit zusammenhängende Aspekte der Archäologie, Kunst und Kultur der Seidenstraße. Nach der Promotion zum chinesischen Gegenwartsbuddhismus (Ghent) baute sie das In­ternationale Forschungskolleg in Erlangen mit auf und analysiert in diesem Kontext das Verhältnis des chinesischen Buddhismus zur Divination. Zu ihren Veröffentlichungen zählen „Im Netz des Indra" (zus. mit A. Wilke, Münster 2008), und „'I believe in Bud­dhism and Travelling' – Denoting Oneself a Lay Buddhist in Con­temporary Urban Taiwan" (Würzburg 2016). Als Sprecherin des Arbeitskreises „Religionsästhethik" (DVRW) arbeitet sie zur Welt der Gerüche im chinesischen Buddhismus.

Lothar Ledderose ist Seniorprofessor der Kunstgeschichte Ost­asiens an der Universität Heidelberg. Zu seinen Büchern gehören „Mi Fu and the Classical Tradition of Chinese Calligraphy" (Prin­ceton 1979) und „Ten Thousand Things. Module and Mass Pro­duction" (Princeton 2000). Er leitet aktuell das Forschungsprojekt der Heidelberger Akademie der Wissenschaften zu den in Stein gemeißelten buddhistischen Sutren in China. 2005 erhielt er den Balzan-Preis.

 

Veranstaltungsort: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Kollegienhaus
Universitätsstraße 15
91054 Erlangen

Die Raumnummer ist den jeweiligen Vorträgen zu entnehmen.
Veranstaltungsbeginn: jeweils um 18:15 Uhr
Eintritt: frei

 


 

 

Wissensschaffung und Wissenspopularisierung im Russisch-Ostasiatischen Raum

Workshop

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

Workshop: Wissensschaffung und Wissenspopularisierung im Russisch-Ostasiatischen Raumam Freitag, den 08. Juli, und Samstag, den 09. Juli 2016, findet an der FAU Erlangen-Nürnberg ein Workshop zum Thema "Wissensschaffung und Wissenspopularisierung im Russisch-Ostasiatischen Raum" statt.

Ort: Hartmannstr. 14, 91052 Erlangen

Organisiert von
Prof. Dr. Marc Matten und Prof. Dr. Julia Obertreis (FAU)
in Kooperation mit
Prof. Dr. Andreas Renner (LMU München) und Dr. Frank Grüner (Universität Heidelberg) 

Der Workshop greift Fragestellungen der Wissens- und Wissenschaftsgeschichte auf und verknüpft sie im interdisziplinären Dialog zwischen (Osteuropäischer) Geschichte, Japanologie und Sinologie mit den Anliegen der (inter-)imperialen und transnationalen Geschichte. Die zentrale Frage des Workshops ist, in welchem Spannungsverhältnis Produktion, Transfer und Popularisierung von Wissen in lokalen, nationalen und imperialen Kontexten stehen. Hintergrund ist, dass Wissen und Wissenschaften in Japan, China sowie in Russland/der Sowjetunion seit dem 19. Jahrhundert eine tiefgreifende Transformation erfuhren, die seit einiger Zeit von der Wissenschaftsgeschichte wieder neu bewertet wird. Zwei Themenblöcke sollen im Mittelpunkt stehen. Dies sind 1) die Produktion von Wissen, insbesondere das Spannungsfeld zwischen Forscherpersönlichkeit und Netzwerk, 2) die Rezeption, Dissemination und Popularisierung von Wissen mit dem Fokus auf der Echtheitszuschreibung, d.h. der Schaffung von Authentizität.

Programm:

Freitag, 08. Juli 2016

14.30 Uhr

Begrüßung durch die Veranstalter

14.45 Uhr

 

Sektion I — Authentizität von Wissen

Hajo Fröhlich: Authentic Animals: Standards of Zoological
Knowledge in China, 1880s – 1930s

Vera Shibanova: Wissenstransfer und Wissensproduktion in der
frühen sowjetischen Kinderforschung: die Entstehung des „normalen
sowjetischen Kindes“ in den 1920-30er Jahren

Kommentar: Julia Obertreis

16.15 Uhr Kaffeepause

16.45 Uhr

Sektion II — Popularizing Scientific Knowledge

Harald Kümmerle: Defining mathematics in Meiji- and Taishō-era
Japan (1868-1926): academic mathematicians and the
communication of their science to the public

Mirjam Voerkelius: Evolution in Times of Revolution: Popularizing
Darwinism in the Soviet Union

Kommentar: Marc Matten

18.30 Uhr Abendvortrag
Fabian Schäfer
mit anschließender Diskussion:  
Kybernetik und Informationsgesellschaft in Japan, 1945-1970
20.00 Uhr Gemeinsames Abendessen
Samstag, 09. Juli 2016
09.00 Uhr

Sektion III — Wissensproduktion im Schatten von Imperien

Dorothea Heuschert-Laage: „Wenn die Mongolen ins Wissen
hinüberwechseln“ Die Gründung des Ostmongolischen
Verlagshauses in den Jahren 1924-26

Tatiana Linchoeva: Buryats in the Saint Petersburg University,
1900-1914: Cultural Nationalism in Imperial Russia

Kommentar: Andreas Renner

10.30 Uhr Kaffeepause
11.00 Uhr

Sektion IV — Transnationale Wissensnetzwerke

Ivan Sablin: Studying and Practicing Buddhism in the Soviet Union:
Lamas, Scholars, and Dissidents, 1930s–1980s

Marc Matten: Wissensnetzwerke im Kalten Krieg: Überlegungen
zur möglichen Rolle der Digital Humanities

Kommentar: Frank Grüner

12.30 Uhr Schlussdiskussion
13.00 Uhr

Gemeinsamer Mittagsimbiss

Ende der Veranstaltung

 

 


 

Sino-Sommerfest am Freitag, den 17. Juni 2016

Liebe Dozentinnen und Dozenten, liebe Mitarbeitende, liebe Studierende und sonstige Interessierte,

Fachschaftsinitiative Sinologieam Freitag, den 17. Juni 2016, findet ab 18 Uhr das diesjährige Sino-Sommerfest im Garten des Instituts statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

Es wäre schön, wenn jeder eine Kleinigkeit für das Buffet und sein eigenes Grillgut mitbrächte. Getränke werden vor Ort verkauft.
Um das Buffet möglichst vielfältig zu gestalten, wird darum gebeten, dass sich jeder in die aushängenden Listen einträgt. Wir bitten darum, Spenden für das Buffet nach Möglichkeit bereits zu Hause vorzubereiten. Außerdem wäre es schön, wenn einige beim Aufbau (ab ca. 17 Uhr) und Abbau helfen würden.

Es freut sich heiter grüßend
Die FSI Sinologie

 


Wilde Gedanken bei bewölktem Himmel – Notizen aus Hongkong

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wir möchten Sie gerne auf die folgende Einladung zur Lesung und zum Werkstattgespräch aufmerksam machen:

Wilde Gedanken bei bewölktem Himmel – Notizen aus Hongkong

Einladung_Leungping-KwanDie Erlanger Sinologin Dr. Monika Gänßbauer wird an diesem Abend den Autor Leung Ping-kwan (1949-2013) vorstellen und einen kleinen Einblick in sein Werk geben. Leung Ping-kwan gehört zu den bedeutendsten Autoren der Metropole Hongkong. Seine „Notizen aus Hongkong“ liegen seit Kurzem erstmals auf deutscher Sprache vor, übersetzt von Dr. Gänßbauer und dem Germanisten Tang Wei. Auch von der Arbeit an der Übersetzung wird Frau Gänßbauer berichten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Abend Leung Ping-kwans Texte kennenzulernen.

Ort: VHS Erlangen, Club International (Friedrichstr. 17)

Zeit: Dienstag, den 7. Juni 2016, 18:00 Uhr

Eintritt: frei

 


Fachschaftsinitiative Sinologie

"Sinoberg" am Dienstag, den 17. Mai 2016

Liebe Dozentinnen und Dozenten, liebe Studierende und sonstige Interessierte,

wie jedes Jahr gibt es auch zu dieser Bergzeit wieder den traditionellen "Sinoberg". Die FSI der Sinologie lädt hierzu herzlich alle ein, die Lust haben.

Wir treffen uns am Dienstag, den 17. Mai 2016 um 17.00 Uhr im Bereich vor der Bühne des Entla's Keller. Um frühzeitiges Erscheinen wird, sofern möglich, dringend gebeten, da es erfahrungsgemäß schwer ist, Plätze lange freizuhalten!

Es freut sich heiter grüßend

Die FSI Sinologie

 


Informationsveranstaltung zu Stipendien und Studienplätzen für den Auslandsaufenthalt in der VR China / Taiwan am 4. Mai 2016, 14:15 Uhr

Liebe Studierende,

am Mittwoch, den 4. Mai 2016 findet von 14:15-15:45 Uhr in Raum 00.111 (Lehrstuhl für Sinologie) eine Informationsveranstaltung zu den Fördermöglichkeiten für einen Auslandaufenthalt in der VR China / Taiwan statt.

Herr Prof. Dr. Matten vom Lehrstuhl für Sinologie, Frau Kerstin Maurer vom Internationalen Büro der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie (FAU) und Frau Cui Yang (Sprachlektorin, Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen) werden über Stipendienangebote des DAAD, von Promos, Baychina und des Konfuzius-Instituts informieren. Auch vier Studierende, die sich in der Vergangenheit für diese Stipendien beworben haben, werden aus erster Hand von ihren Erfahrungen berichten.

Im Zentrum der Veranstaltung stehen Fragen nach der Bewerbung um ein Stipendium, dem Sinn und Zweck des Auslandsaufenthalts, der Wahl der Hochschule bzw. des Studienortes usw.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Studierende, die sich jetzt im zweiten Fachsemester befinden und für die Zeit nach dem vierten Semester einen China-/Taiwan-aufenthalt planen. Anderweitig Interessierte (wie etwa aus dem MA) sind natürlich gleichermaßen herzlich willkommen.

Viele Grüße

Die FSI Sinologie


Dresden-Exkursion: Chinabild und Chinoiserie

Liebe Studierende,

Dresden-Exkursion: Chinabild und Chinoiseriewie die meisten von Ihnen sicherlich schon mitbekommen haben, wird es im kommenden Semester, genauer vom 26.-28. Mai, eine Exkursion nach Dresden zum
Thema "Chinabild und Chinoiserie" geben. Dresden ist heute die deutsche Stadt mit der wohl höchsten Dichte an chinoiser Kunst und daher ein beeindruckendes Beispiel für die frühe Chinabegeisterung in Europa.

Anmeldung: ab dem 05.04.2016 bei Frau Darr, persönlich oder per email.

Es stehen insgesamt 12 Plätze zur Verfügung. Die Exkursion richtet sich an zwei Gruppen von Studierenden: zum einen Studierende des BA-4 Kurses „Exotismus – Wechselseitige Bilder von China und Europa“ (Modul 6), die bereits informiert wurden.
Darüber hinaus ist die Exkursion für alle interessierten Studierenden der Sinologie geöffnet. Begleitend und einführend wird eine verkürzte Lehrveranstaltung unter dem Titel „Chinamoden – Exotismus und Chinoiserie“ angeboten. Diese Einführung, die in den Wochen vor der Exkursion stattfindet, ist für alle verpflichtend, die nicht am BA-4 Kurs teilnehmen.

Unser Ziel ist natürlich, alle Plätze auszunutzen, auch wenn eine der beiden Gruppen weniger als 6 Plätze belegen sollte. Wenn die Nachfrage 12 Plätze übersteigt, wird die Platzvergabe über ein Motivationsschreiben (max. 1 S.) erfolgen.

Prof. Dr. Carsten Storm

Genaueres entnehmen Sie bitte dem PDF-Dokument.

 


 

Vorlesungsreihe des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung im Wintersemester 2015/16

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wie auch in den vergangenen Semestern lädt im Wintersemester 2015/16 das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa" der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dienstagabends zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.

Die unten aufgelisteten Vorträge finden (bis auf die gekennzeichneten Ausnahmen) dienstags von 18:00 c.t. bis 20:00 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen. 
 

--- English version ---

Dear Ladies and Gentlemen,

The International Consortium for Research in the Humanities "Fate, Freedom and Prognostication. Strategies for Coping with the Future in East Asia and Europe" of the Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg is delighted to announce its series of lectures to be held on Tuesday evenings during this coming winter semester 2015/16. The lectures intend to give our research fellows as well as invited guests the opportunity to present their research in the context of our consortium. As always, we warmly invite your participation.

The lectures will take place at the Consortium (Hartmannstr 14, Building D1, 91052 Erlangen).
They start at 6:15 p.m. and end at 7:45 p.m.


Vorlesungsreihe IKGF 201516Die Vorlesungstermine im Einzelnen für das Wintersemester 2015:
The lectures during the winter semester 2015 are scheduled as followed:

October 13, 2015       Esther-Maria Guggenmos (Professor of Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg): Did the Most Common Practice in Chinese Popular Religion Originate in China? – Tracing the (Buddhist?) Temple Oracle Across Asia

October 20, 2015       Rolf Scheuermann (Tibetan Studies, IKGF Research Coordinator, FAU Erlangen-Nürnberg): Karma Tuning – Tibetan Buddhist Strategies for Coping with the Future

November 3, 2015      Monika Gänßbauer (Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): Popular Belief in Contemporary China – Findings from an Academic Chinese-Language Discourse

November 10, 2015    Fabian Schäfer (Professor of Japanese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): From Cybernetics to Big Data – Science-Fictional and Socio-Philosophical Imaginations of a Predictable Future in Japan

November 17, 2015    Brandon Dotson (Tibetan Studies, Research Group “Kingship and Religion in Tibet”, Ludwig-Maximilians-University München; IKGF Visiting Fellow): Chance and Fortune in Old Tibetan Dice Divination and the Hunt

November 24, 2015    Andreas Holndonner (Medieval History, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): Between Fate, Providentia Dei, and the Free Will – Investigations in Medieval Canon Law on the Basis of Selected Examples: The Collectio Hibernensis (8th c.)

December 08, 2015    Stephan Heilen (Professor of Classical Philology, Osnabrück University; IKGF Visiting Fellow): Extant Greco-Latin Horoscopes – Their Contexts and Uses

December 15, 2015    Thomas Meyer (Philosophy, Theory of Science, and the Study of Religions, Ludwig-Maximilians-University München; IKGF Visiting Fellow): “Momentarily I Am Studying Medieval Theories of Providence.” – Leo Strauss on Fate, Freedom, and Prognosis

January 19, 2016        Ulrike Ehmig (Archaeology and Ancient History, SFB 933 “Material Text Cultures”, Heidelberg University): Rationale Zukunftsgestaltung in der römischen Antike [Lecture in German]

January 26, 2016        Klaus Herbers (Professor of Medieval History and Auxiliary Historical Sciences, IKGF Deputy Director, FAU Erlangen-Nürnberg): A Handbook of Prognostication in the Middle Ages – Concepts and Approaches

February 2, 2016        Michael Lackner (Professor of Chinese Studies, IKGF Director, FAU Erlangen-Nürnberg): Scholar Meets Expert – The Traditional Chinese Elite’s Assessment of Mantic Practices

May 31, 2016        Joachim Kurtz (Professor of Intellectual History, Cluster of Excellence “Asia and Europe in a Global Context”, Heidelberg University): Sociology as Divination – Predicting Patterns of Human Association in Late Qing China
 

Location: International Consortium for Research in the Humanities, Hartmannstr. 14, D1, 91052 Erlangen, Seminar Room.
Time: Tuesdays, 6:15pm - 7:45pm.

 


Vorlesungsreihe des Asien-Pazifik-Kolloquiums im Wintersemester 2015/2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Semester gestaltet das Asien-Pazifik-Kolloquium wieder eine Vorlesungsreihe unter der Überschrift "Sicherheit, Freiheit und Veränderung".

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

AKPplakatkolloquiumws1314klZeit: Mittwoch, 18 Uhr c.t.

Ort: Raum 00.111, Artilleriestraße 70, 91052 Erlangen

 

9.12.2015

Geir Sigurdsson, University of Iceland

Ritual, Traditon and Individuality in Confucianism: A Case of Positive Freedom

Abstract: Li 禮, often translated as 'ritual' or 'ritual propriety', is one of the most controversial notions in Confucian philosophy. Due to the modern celebration of reason, individualism and progress, ritual tends to be understood as a fixed and rigorous expression of  reactionary traditionalism which has no place in a modernized society. I seek to challenge this view in this paper. Li certainly designates a structure of
learning and socialization grounded in tradition. It is a disciplining device, consisting largely in exercises of physical bearing and comportment that enable the practitioner to find - or rather make - his or her place in the ongoing development of human society. I will discuss the early Confucian views of the pedagogic and socializing role and purpose of li. I argue that the li exercises were not at all intended as formal, repetitive and thoughtless actions. On the contrary, they require critical contemplation, adaptation to changes, individuality and creativity in order to be enacted properly. They are therefore a profound source of meaning, and serve as an antidote to the dangers of social anomie. In modern terms, li could even be interpreted as existential devices for realizing positive freedom.

 

16.12.2015

Brandon Dotson, IKGF-Erlangen

The Rule of Law in Tibet-occupied China: Ninth-Century Codes and Cases from Dunhuang

 

13.01.2016

Toyomi Iwawaki-Riebel, FAU-Erlangen

Übersetzung: Veränderung oder Genealogie der Begriffe  "Freiheit" nach der Meiji-Restauration in Japan

 

Bitte beachten Sie:

Der ursprünglich für den 20. Januar 2016 im Rahmen der APK-Vorlesungsreihe vorgesehene Vortrag von Bernadette Andreosso-O'Callaghan (University of Limerick, Ruhr-Universität Bochum) muss leider auf den 03. Februar 2016, 18:00 c.t., verschoben werden. Wir bitten um Verständnis und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.

 

27.01.2016

Howard Loewen, FAU-Erlangen

Regionale Sicherheitsarchitektur in Ostasien: Wandel und Kontinuität

 

03.02.2016

Bernadette Andreosso-O'Callaghan, University of Limerick, Ruhr-Universität Bochum

Chinese Direct Investment in the EU as a Solution to the EU De-Industrialisation Problem? Implications for EU Industrial Sovereignty


Einladung zum KI-Vortag von Prof. Dr. Gabriel Felley

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,
 
das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen lädt Sie am heutigen Freitag herzlich zu folgendem Vortrag ein:


  Referent: Prof. Dr. Gabriel Felley (Fachhochschule Nordwestschweiz)
Thema: Zeitgenössische Begegnung mit dem Yi Jing


Zeit: Freitag, 22. Januar 2016, 18:30 Uhr
Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr. 23, 90409 Nürnberg

Das Yi Jing, das „Buch der Wandlungen", ist einer der bekanntesten und ältesten der klassischen chinesischen Texte. Es beinhaltet eine Sammlung von 64 Hexagrammen mit zugehörigen Orakelsprüchen mit ausführlicher Kommentierung. Schon seit jeher spielt das Yi Jing zur Deutung der Zukunft eine große Rolle im chinesischen Alltag. Der Schweizer Yi Jing-Experte Gabriel Felley bietet in seinem Vortrag am 22. Januar 2016 eine Einführung in die Geschichte und die Struktur des Buchs der Wandlungen und zeigt dessen Schnittstellen mit den westlichen Naturwissenschaften auf. Anhand von zwei Beispielen zu kontroversen Themen des aktuellen Zeitgeschehens wird erklärt, wie das Yi Jing in der Praxis funktioniert und welche Möglichkeiten es zur Beantwortung ganz konkreter Fragen bietet.

Gabriel Felley ist Dozent für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Der studierte Physiker beschäftigt sich bereits seit den 1970er Jahren mit dem Thema Yi Jing. Seit 2013 hält er regelmäßig Seminare über das Yi Jing, zum Beispiel an der Fachhochschule Nordwestschweiz, der Hanoi School of Business und der Zhengzhou University. Im Sommer 2016 wird er im Rahmen eines Yi Jing-Seminars am Internationalen Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung in Erlangen zu Gast sein.