Übersicht über ausgewählte Veranstaltungen des Jahres 2015:

 

Vortragsreihen im Wintersemester 2015/16
Vortragsreihe "Abschied von der Revolution? - Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas"
Vorlesungsreihe des IKGF im Wintersemester 2015/16
Asien-Pazifik-Kolloquium 2015/16
Dezember
Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen zum „Modell-Konfuzius-Institut“ ausgezeichnet
Vortrag APK - Brandon Dotson
Vortrag IKGF - PD Dr. Thomas Meyer
Vortrag und Workshop - Prof. Jacob Eyferth
Vortrag IKGF - Prof. Dr. Stephan Heilen
Vortrag APK - Geir Sigurdsson
Vortrag - Prof. Dr. Marc Matten
November
Vortrag - Dr. Jennifer Altehenger
Vortrag - Prof. Dr. Stefan R. Landsberger
Vortrag IKGF - Prof. Dr. Monika Gänßbauer
Vortrag IKGF - Prof. Dr. Fabian Schäfer
Vortrag IKGF - Brandon Dotson
Vortrag IKGF - Andreas Holndonner
Studierenden-Bericht zur Berlin-Exkursion 2015
Studierenden-Exkursion nach Berlin
Karriere-Treff Sinologie
Oktober
Beitrag von Prof. Dr. Matten zur Verleihung des Medizin-Nobelpreises an Youyou Tu
IKGF-Workshop
Bericht zur Langen Nacht der Wissenschaften
Die Lange Nacht der Wissenschaften
Tagung: Success Stories, Past, Present, and Future “The Erlangen IQN and its Perspectives”
Vortrag IKGF - Rolf Scheuermann
Vortrag - Prof. Michael Schoenhals
Vortrag IKGF - Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos
Workshop: Chinese-European Literary and Cultural Relations
Vortragsreihen im Sommersemester 2015
Vortragsreihe "Abschied von der Revolution? - Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas"
Vorlesungsreihe des IKGF im Sommersemester 2015
Asien-Pazifik-Kolloquium im Sommersemester 2015
Juli
Vortrag APK - Oliver Kühne
Juni
Vortrag IKGF - Prof. Dr. Hans Ulrich Vogel
Vortrag - William A. Callahan
Schnuppertrag in der Sinologie
Vortrag APK - Carsten Storm
Infoveranstaltung Master
Vortrag APK - Jörn Dosch
Mai
Vortrag - Nicoletta Pesaro
Vortrag APK - Marion Eggert
Workshop - Fate, Freedom and Prediction
Vortrag Daniel Leese
Vortrag APK - Heike Paul
April
Vortrag von Prof. Dr. Kevin Chang
Vortrag - Felix Wemheuer
März
IKGF: Workshop "Jewish Divination"
Februar
Vortrag IKGF - Prof. Dr. Jens Schlieter
Deutsch-chinesisches Neujahrskonzert
Januar
Orientalistische Dreikönigsvorlesung
Vortrag APK - Prof. Dr. Heike Paul
Experimentelle Peking-Oper, ein Werkstattbericht
Vortrag APK - Prof. Dr. Monika Gänßbauer
Vortrag APK - Prof. Dr. Howard Loewen
Vortrag IKGF - Prof. Dr. Katja Triplett
 

 

Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen zum „Modell-Konfuzius-Institut“ ausgezeichnet

 

Konferenz KIs 2015Vom 6. bis 7. Dezember 2015 fand im Shanghai New International Expo Centre die 10. Jahreskonferenz der Konfuzius-Institute statt, auf der das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen in den Status eines Modell-Konfuzius-Instituts erhoben wurde.

Dieser Titel wurde 2015 zum ersten Mal verliehen, an nur 15 von insgesamt ca. 500 Instituten weltweit. Übergabe Auszeichnung von Madame Liu Yandong an Prof. Dr. Karl-Dieter GrüskeÜberreicht wurde die Auszeichnung vor Ort von Madame Liu Yandong, Vize-Ministerpräsidentin der Volksrepublik China, an den Vertreter des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, Altpräsident der Friedrich-Alexander-Universität.

Die Auszeichnung zum Modell-Konfuzius-Institut kurz vor dem zehnjährigen Bestehen des Instituts, das im Mai 2016 gefeiert wird, zeigt die Anerkennung der Leistungen der Direktoren und Mitarbeiter des Konfuzius-Instituts und deren stetiges Bestreben, der fränkischen Metropolregion die chinesische Sprache und Kultur näherzubringen. Gruppenbild Konferenz KIs 2015Honoriert wurde mit dem Titel auch die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Beijing Foreign Studies University als Träger des Konfuzius-Instituts, und die Arbeitsweise des Instituts, das durch ein breites Sprach- und Kulturkursprogramm und vielfältige Veranstaltungen rund um China seit Jahren fest als Plattform zum Austausch zwischen China und Franken in der Metropolregion Nürnberg verankert ist.

Die Direktion des Instituts fühlt sich sehr geehrt, diese Auszeichnung erhalten zu haben. Schild Modell-KISie sieht den Titel als Ankerkennung der geleisteten Arbeit und Ansporn für zukünftige Aufgaben zugleich und versteht die Ernennung zum Modell-Institut als Würdigung des Beitrags des Instituts zur Verbreitung der chinesischen Sprache und Kultur in der Metropolregion Nürnberg. Völkerverständigung sei für das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen keine Floskel oder Einbahnstraße, es handele sich vielmehr um einen dynamischen Prozess, der in beide Richtungen gehe.

 


 

Vortrag und Workshop Prof. Jacob Eyferth

Prof. Jacob Eyferth

For the English version see below.

Im Rahmen des FAU Visiting Professorship Programme besucht Prof. Jacob Eyferth vom 14.12. bis zum 18.12.2015 die Sinologie der FAU und die SASS-Sammlung.

Während seines Aufenthalts wird Prof. Eyferth einen Vortrag und einen Workshop abhalten, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

 

 

Vortrag:
Weben und Überleben in Gedatou (Zhouzhi, Shaanxi), 1930-1980

Zeit: 14.12.2015, 18:00 Uhr

Ort: Sitzungssaal der Universitätsbibliothek (Altbau), Universitätsstraße 4, Erlangen

Workshop:
Baumwollproduktion im maoistischen China – Wie lese ich Archivdokumente?

Zeit: 17.12.2015, 9:00 bis 15:30 Uhr

Ort: 03.111, Lehrstuhl Sinologie, Artilleriestr. 70, Erlangen

Vorbereitungstreffen zum Workshop:
Zur Vorbesprechung der Texte.

Zeit: 10.12.2015, 10:15 - 11:45 Uhr

Ort: Raum 1.116, Lehrstuhl Sinologie, Artilleriestr. 70, Erlangen


Materialien für die Workshop-Sitzungen können bei Renée Gringmuth (renee.gringmuth@fau.de) nachgefragt werden.

Programm Workshop

9:00 - 9:15 Uhr:

Vorstellung

9:15 - 9:45 Uhr:

Historischer Hintergrund: Beginn der Staatsplanung in der Landwirtschaft, Baumwollknappheit, Stoffrationierung, tonggou tongxiao

9:45 - 10:30 Uhr:

Wie liest man Dokumente?

Formate, Schriftreform 1956, Paratext, Handschrift, Hektographie, Druck, Stempel, Unterschriften

10:30 - 11:00 Uhr:

Pause

11:00 - 12:30 Uhr:

Textbesprechung

12:30 - 13:30 Uhr:

Mittagspause

13:30 - 15:00 Uhr:

Textbesprechung und Diskussion

Forschungsstrategien in der Archivarbeit, „Sub-archival-materials“

15:00 - 15:30 Uhr:

Abschlussdiskussion

 

 

Prof. Jacob Eyferth (University of Chicago) will stay at the Institute of Chinese Studies from Dec 14th till Dec 19th 2015 as a visiting professor.
During his stay Prof. Eyferth will hold a lecture on the topic of cotton production between 1930 and 1980, titled Weben und Überleben in Gedatou (Zhouzhi, Shaanxi), 1930-1980 on Dec 14th 2015 in the Sitzungssaal of the University Library.
He also organizes a one-day workshop on Dec 17th 2015 at the Institute of Chinese Studies using archive materials on cotton production.

Lecture:
Weben und Überleben in Gedatou (Zhouzhi, Shaanxi), 1930-1980 [Weaving and Surviving in Gedatou (Zhouzhi, Shaanxi), 1930-1980]

Time: 14.12.2015, 18:00

Place: Sitzungssaal der Universitätsbibliothek (Altbau), Universitätsstr. 4, Erlangen

Workshop:
Baumwollproduktion im maoistischen China – Wie lese ich Archivdokumente? [Cotton production in Maoist China - How to read archival documents?]

Time: 17.12.2015, 9:00 - 15:30

Place: 03.111, Institute of Chinese Studies, Artilleriestr. 70, Erlangen

Preparatory meeting:

Time: 10.12.2015, 10:15 - 11:45

Place: 01.116, Institute of Chinese Studies, Artilleriestr. 70, Erlangen

 

Materials for the sessions can be requested from Renée Gringmuth (renee.gringmuth@fau.de).

Programm Workshop

9:00 - 9:15:

Introduction

9:15 - 9:45:

Historical background: State planning in agriculture, cotton shortage, textile rationing, tonggou tongxiao

9:45 - 10:30:

How to read documents?

Format of archival documents,  Chinese writing reform 1956, handwriting, hectography, printing, stamps, signatures

10:30 - 11:00:

Break

11:00 - 12:30:

Discussion of texts

12:30 - 13:30:

Lunch break

13:30 - 15:00:

Discussion of texts

Research strategies in archive research, „Sub-archival-materials“

15:00 - 15:30:

Concluding discussion



Beitrag von Prof. Dr. Matten zur Verleihung des Medizin-Nobelpreises an Youyou Tu: "Mao-Ära nicht einfach zu bewerten"

 

Eine der diesjährigen Preisträger des Nobelpreises für Medizin ist die Chinesin Youyou Tu. Warum das gleich in zweifacher Hinsicht außergewöhnlich ist, erklärt Sinologe Prof. Dr. Marc Matten von der FAU.

(Dieser Beitrag erschien zuerst auf der Website der FAU unter der Rubrik "Nachgefragt".)

Der Nobelpreis für Medizin wird in diesem Jahr an drei Mediziner verliehen, die sich um die Erforschung parasitärer Krankheiten verdient gemacht haben: an den irischen, in der USA tätigen Biochemiker William Campbell, den japanischen Chemiker und Pharmakologen Satoshi Omura – und die chinesische Pharmakologin Youyou Tu. Für China ist es damit der erste Nobelpreis im Bereich der Medizin.

Youyou Tu, geboren 1930, erhält den Preis für ihre Suche nach einem Heilmittel für Malaria. Sie entwickelte Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre eine Extraktionsmethode für den Wirkstoff Artemisinin aus der Heilpflanze „Einjähriger Beifuß“. Statt durch Auskochen, eine in der traditionellen chinesischen Medizin häufig angewandte Methode, extrahierte Tu den Wirkstoff mit kalten Wasser, und konnte damit sehr schnell Behandlungserfolge bei Malariapatienten vermelden. Diese Einsicht, den Wirkstoff mit kaltem Wasser zu extrahieren, gewann Tu durch ihre Studien der Schriften des chinesischen Daoisten und Alchemisten Ge Hong (geb. um 280, gest. um 340), dessen Handbuch zu Behandlungen akuter Krankheiten sie im Rahmen ihrer Teilnahme an Projekt 523 – einem geheimem Militärprojekt während des Vietnamkrieges – studierte. Dort lautet ein Satz: „Man nehme eine Handvoll Beifuß, weiche es in der doppelten Menge Wasser ein, presse die Pflanzen aus und nehme den Saft zu sich.“ Ausgehend von diesem, im Chinesischen nur 15 Zeichen langen Satz, entwickelte Tu ihre Methode.

Die Ironie der Geschichte ist hier gleich doppelt zu beobachten. Zum einen daran, dass der Preis einer Frau verliehen worden ist, die im staatlichen chinesischen Wissenschaftsbetrieb nicht so fest verankert ist wie ihre Kollegen – ihre nun prämierten Erfolge sind damit auch nicht das Resultat der staatlich finanzierten und sich aktuell rasant entwickelnden Forschungslandschaft. Youyou Tu ist vielmehr bekannt für ihre „Drei-nicht-haben“, das heißt, sie hat keinen Doktortitel, ist nicht Mitglied der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und hat keine Studien- oder Forschungserfahrungen im Ausland.

Zum anderen, dass sie einen Nobelpreis für eine Leistung aus der Ära erhalten hat, die in der Wissenschaftsgeschichte bis vor kurzem als anti-wissenschaftlich und anti-intellektuell verstanden wurde, nämlich die Zeit des Großen Sprungs nach vorn (1958-61) und der Kulturrevolution (1966-76). Tus Fall – neben vielen anderen bekannten und weniger bekannten – offenbart, dass die Mao-Ära nicht so einfach zu bewerten ist, will man den wissenschaftlichen und technologischen Durchbrüchen dieser Zeit nicht unrecht tun – auch wenn die offizielle Wissenschaftsphilosophie und -politik eine andere war. Dies zu zeigen, ist Ziel des aktuell an der Sinologie angesiedelten, drittmittelfinanzierten Forschungsprojekts „Science, Modernityand Political Behavior in Contemporary China (1949-1978)“.
Weitere Informationen:

Prof. Dr. Marc A. Matten
Tel.: 09131/85-23094
marc.matten@fau.de  

 


Vorlesungsreihe des Asien-Pazifik-Kolloquiums im Wintersemester 2015/2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Semester gestaltet das Asien-Pazifik-Kolloquium wieder eine Vorlesungsreihe unter der Überschrift "Sicherheit, Freiheit und Veränderung".

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

AKPplakatkolloquiumws1314klZeit: Mittwoch, 18 Uhr c.t.

Ort: Raum 00.111, Artilleriestraße 70, 91052 Erlangen

 

9.12.2015

Geir Sigurdsson, University of Iceland

Ritual, Traditon and Individuality in Confucianism: A Case of Positive Freedom

Abstract: Li 禮, often translated as 'ritual' or 'ritual propriety', is one of the most controversial notions in Confucian philosophy. Due to the modern celebration of reason, individualism and progress, ritual tends to be understood as a fixed and rigorous expression of  reactionary traditionalism which has no place in a modernized society. I seek to challenge this view in this paper. Li certainly designates a structure of
learning and socialization grounded in tradition. It is a disciplining device, consisting largely in exercises of physical bearing and comportment that enable the practitioner to find - or rather make - his or her place in the ongoing development of human society. I will discuss the early Confucian views of the pedagogic and socializing role and purpose of li. I argue that the li exercises were not at all intended as formal, repetitive and thoughtless actions. On the contrary, they require critical contemplation, adaptation to changes, individuality and creativity in order to be enacted properly. They are therefore a profound source of meaning, and serve as an antidote to the dangers of social anomie. In modern terms, li could even be interpreted as existential devices for realizing positive freedom.

 

16.12.2015

Brandon Dotson, IKGF-Erlangen

The Rule of Law in Tibet-occupied China: Ninth-Century Codes and Cases from Dunhuang

 

13.01.2016

Toyomi Iwawaki-Riebel, FAU-Erlangen

Übersetzung: Veränderung oder Genealogie der Begriffe - "Freiheit" nach der Meiji-Restauration in Japan#

 

20.01.2016

Bernadette Andreosso-O'Callaghan, University of Limerick, Ruhr-Universität Bochum

Chinese Direct Investment in the EU as a Solution to the EU De-Industrialisation Problem? Implications for EU Industrial Sovereignty

 

27.01.2016

Howard Loewen, FAU-Erlangen

Regionale Sicherheitsarchitektur in Ostasien: Wandel und Kontinuität


 

Karriere-Treff Sinologie am 19. November 2015

in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Sinologie und dem Career Service

Liebe Studierende,
beim diesjährigen Karriere-Treff Sinologie werden vier Absolventinnen und Absolventen der Sinologie Erlangen von ihren Karrierewegen berichten, Einblicke in ihren Arbeitsalltag geben und gerne auch Ihre Fragen zu der Zeit nach dem Sinologiestudium beantworten. Nutzen Sie die Gelegenheit, aus erster Hand Informationen zu sinologischen Berufsbildern und Tipps zu Bewerbungsstrategien und zur Jobsuche zu erhalten!

Die Referentinnen und Referenten:

Lydia Herklotz        

                

Lena Kuhn

 

Nadja Radek

 

Florian Wagner                        

    

Magister Sinologie FAU,

Key Account Managerin bei einem Automobilzulieferer

Magister Sinologie FAU,

Promoventin in Agrarökonomie mit Forschungsschwerpunkt China in Halle

Bachelor Sinologie FAU,

Praktikum und MA in Zusammenarbeit mit Audi

Magister Sinologie FAU,

Promovent an der FAU, wissenschaftliche Hilfskraft am IKGF und selbständige Tätigkeiten im Bereich Grafik und Vorträge


Zeit: 19. November 2015 von 18.15 Uhr bis ca. 19.45 Uhr

Ort: Raum 2.048 (2. OG), Halbmondstraße 6-8, 91054 Erlangen

Bitte melden Sie sich an unter: www.fau.de/alumni/karrieretreffs

Den Flyer zum Karriere-Treff Sinologie als PDF-Datei finden Sie hier.



Exkursion der Sinologie nach Berlin 2015

Geschrieben von: Raphael Dohardt, Kristina Gasynets, Wen-Feng Qian, Sabrina Rosenzweig, Krystyna Tyzhai, Marc Wiede, Inken Wöhrmann

Gruppenbild

Vom 29.11. bis zum 01.12.2015 fand die Exkursion der Erlanger Sinologie nach Berlin statt. Es fuhren insgesamt sieben Studierende verschiedener Jahrgänge unter Betreuung von Professor Esther-Maria Guggenmos und Anne Schmiedl in die deutsche Hauptstadt.

Nach der Anreise am Samstagabend trafen wir uns am Sonntagmorgen alle um halb 9 im Frühstückssaal des Hostels. Wir hatten einen langen und kulinarischen Tag vor uns – wirklich jeder freute sich auf das gemeinsame Abendessen beim Chinesen.

Die erste Anlaufstelle der Exkursion waren die Museen Dahlem, die das Museum für Asiatische Kunst beherbergen. Geführt wurden wir von einer Indologin, die es auf großartige Weise verstand, uns in die buddhistische Religion einzuführen. Sonntag_Ostasiatisches MuseumDoch damit nicht genug: Anhand der im 20. Jahrhundert entdeckten Turfanfragmente machte sie den gewaltigen Einfluss dieser Religion über den asiatischen Raum deutlich, und im Gegenzug schließlich, wie später dann der entwickelte Buddhismus des asiatischen Raumes nach Indien zurückwirkte. All das konnte sie durch Geschichten der Schriftstücke und Wandmalereien Turfans anschaulich und greifbar darlegen.

Durch die Fundstücke aus Turfan ist es möglich, Kunst und Kultur Asiens ganz neu zu betrachten; es fallen viele Verbindungen auf, die vorher nie bemerkt worden waren, aber nun offensichtlich erscheinen. Nach der Führung hatten wir noch etwas Zeit uns den Rest der Ausstellung und den Markt genauer anzusehen.

Danach fuhren wir zusammen zum Kurfürstendamm zu einem Weihnachtsmarkt, wo sich unsere Wege dann erst einmal zur freien Verfügung trennten, bis wir uns um 19 Uhr zum gemeinsamen Abendessen am chinesischen Restaurant „Tianfu“ treffen sollten. Etwas durchnässt aber glücklich schlemmten wir uns durch einen Gutteil der Speisekarte und neu gebrachte Teller waren schnell ratzeputz leer.

 

Am Montag begaben wir uns zur Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, um dort einen Einblick in die Arbeit der Turfan-Forschungsstelle zu erhalten. Dort empfing uns herzlich ein Team aus zwei Turkulogen, einem Iranisten sowie Editions-, und Digitalisierungsexperten, die uns an Hand ausgewählter Manuskripte einen praxisnahen Einblick in die philologische und restaurierende Arbeit an den schriftlichen Erzeugnissen des Tarimbeckens zeigten.

Montag_BBAWDiese damals unter uighurischer Herrschaft stehende Region war Heimat einer Vielzahl an Sprachen und Religionen und somit eine Kulturkontaktzone von höchster Bedeutung und Strahlkraft. Neben dem Buddhismus, der hier in einer chinesisch-tibetischen Reimportvariante florierte, waren auch das Christentum und der Manichäismus vertreten. Da wir den Manichäismus hauptsächlich aus christlich-muslimischen Schmähschriften kennen, stellen die in Turfan gefundenen Primärtexte einen wertvollen Zugewinn für die Religionswissenschaft dar. Aber auch aus einer philologischen Perspektive sind die gefundenen Texte höchst interessant, da sie als Werke intensiver Übersetzungsarbeit zahlreiche Sprachkontaktphänomene wie Entlehnungen, Übernahme anderer Schriftsysteme, Glossen, Kommentar usw. zeigen.

Nach einer Stärkung aus gebratenen Nudeln und Frühlingsrolle ging es dann zu Fuß weiter vom Alexanderplatz zur Humboldt-Universität, die unter den Linden zu finden ist. Die Universität mit Klassisch-Chinesischer Ausrichtung beeindruckte schon von außen durch ihren Baustil und die imposante Größe. Auch von innen konnte die HU sich gut sehen lassen. Da wir uns bereits in unmittelbarer Nähe befanden, war ein kurzer Abstecher beim Brandenburger Tor ein absolutes Muss, vor allem für die Kommilitonen, die zum ersten Mal in Berlin waren. In der vorweihnachtlichen Atmosphäre, mit Weihnachtsbaum und Lichterschmuck, war das Tor ein toller Hingucker.

Montag_Konfuzius InstitutNach ein paar Gruppenfotos vor dem Brandenburger Tor machten wir uns mit der Straßenbahn auf zum Gegenstück der HU – zur Freien Universität Berlin, der FU, die ihre Ausrichtung auf das Moderne China legt. Die FU Berlin überraschte durch ihren komplexen und neuartigen Baustil, wie z.B. einer Art „Hängetreppe“, die die Studenten ins nächst höhere Stockwerk führte. Eine solche Universität hatten wir noch nicht gesehen!

Am Abend stand ein weiteres Programm-Highlight unserer Exkursion an. Wir besuchten das Konfuzius-Institut in Berlin. Nach einem herzlichen Empfang wurden wir dort mit dem Leben und Wirken von Walter Liebenthal vertraut gemacht. Walter Liebenthal (1886-1982) war ein berühmter deutscher Sinologe, dessen Sohn auch schon persönlich am Konfuzius-Institut war.

Zu seinem Werdegang: Nachdem Liebenthal auf Grund einer Kriegsverletzung seine vorherige Tätigkeit als Bildhauer nicht mehr ausführen konnte, fand er ernsthaftes Interesse am Buddhismus. Schließlich studierte er dann auch Indologie und lebte in Peking (1934-1937). Nach dieser Zeit begab er sich ins Exil nach Changsha und Yunnan auf der Flucht vor japanischen Truppen im Krieg (1937-1946).

Er beschäftigte sich mit der Ausprägung des Buddhismus in China und mit dessen Verbindung zum Daoismus. Ab 1952 arbeitete er an der Visva-Bharati Universität in Indien, verfolgte aber trotzdem weiterhin einen regen Austausch mit seinen chinesischen Kollegen und Sanskritstudenten. 1958, nach dem Tod seiner Frau, beschloss Liebenthal, Indien zu verlassen. Danach suchte er nach einer neuen festen Forschungsheimat, bis er schließlich 1965 Honorarprofessor in Tübingen wurde. Im Alter von 96 Jahren verstarb Walter Liebenthal.

 

Dienstag_StaatsbibliothekAm letzten Tag unserer Exkursion waren wir in der Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin. Dort gab uns eine der Mitarbeiterinnen eine Einführung in die Services der Bibliothek, sowie in die Recherche in Katalogen und Datenbanken.

Die Staatsbibliothek wurde im Jahr 1661 gegründet. Leider ging während des Krieges viel verloren. Ein Drittel der Bestände kam zurück, zwei Drittel befinden sich mittlerweile in Krakau und Russland. Heute besteht die ostasiatische Sammlung aus 750.000 Bänden, die jährlich um 25.000 Bände wächst.

Große Bedeutung für unser Studium hat CrossAsia (diese Online-Datenbank gibt es seit dem Jahr 2006), welches mehr als 90 Millionen bibliographische Daten umfasst.

In der Präsentation lernten wir, wie man in Online-Datenbanken (Zeitschriftendatenbanken, StaBiKat und Ostasien-OPAC) verschiedene Werke findet. In der Staatsbibliothek besteht zudem die Möglichkeit, nicht vorhandene Werke online zu bestellen (auch aus dem Ausland).

Brandenburger Tor

Zudem konnten wir einige Fragmente mit chinesischen Schriftzeichen aus dem Turfangebiet betrachten. Nach der Präsentation bekamen wir außerdem eine Führung durch die verschiedenen Abteilungen der Bibliothek. Nach dem Besuch der Staatsbibliothek aßen wir gemeinsam zu Mittag, bevor wir am Abend schließlich wieder zurück nach Erlangen fuhren.

 


Bildergalerie

 

Berlin-Exkursion

Berlin-Exkursion
Berlin-Exkursion Berlin-Exkursion
Berlin-Exkursion Berlin-Exkursion

Berlin-Exkursion

Berlin-Exkursion




Studierenden-Exkursion nach Berlin

Liebe Studierende,

Studierenden-Exkursion nach Berlinvom 28. November bis 1. Dezember 2015 findet eine Exkursion nach Berlin statt.

Die Exkursion widmet sich drei Themenkomplexen "Sinologisches Handwerkszeug", "Buddhismus und Religionen in China", sowie "Manuskripte der Seidenstraße". Das Ziel ist es, sinologisches Handwerkszeug zu vermitteln, zudem ist auch die einmalige Möglichkeit gegeben, in die Forschungsarbeit der Turfanforschungsstelle der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Einblicke zu erhalten.

Die Exkursion ist für alle interessierten B.A. und M.A. Studierenden der Sinologie der FAU geöffnet.

Teilnehmerzahl: 10-15 Studierende plus zwei Betreuer

Besuchsziele:

- Museum für Asiatische Kunst

- Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin

- Institut für Sinologie der Freien Universität Berlin

- Konfuzius-Institut Berlin

- Turfanforschungsstelle der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Kosten: Eigenbeitrag von € 50.00 p/P. Beinhaltet: Bahnfahrt, Unterkunft inkl. Frühstück, ÖPNV vor Ort, Eintrittspreise

Anmeldung:
Anmeldung bis zum 23. Oktober 2015 in Raum 01.111 oder über Margarete.Darr@fau.de.

Achtung: Alle Anmeldungen, die bis einschließlich Sonntag, den 25. Oktober 2015 eingehen, werden noch berücksichtigt.

Bitte senden Sie zur Anmeldung Ihre persönlichen Daten, sowie ein ca. einseitiges Motivationsschreiben, welches die Gründe Ihrer Teilnahme darlegt. Da die Plätze der Exkursion begrenzt sind, werden die Teilnehmenden aufgrund des Motivationsschreibens ausgewählt.

Weitere Informationen zur Exkursion und zu den Teilnahmevoraussetzungen finden Sie hier.

 


 

IKGF-Workshop am 27. und 28. Oktober 2015: “Divination and the Strange in Pre- and Early Modern East Asia and Europe”

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

divination-and-the-strange-workshopgerne möchten wir Sie auf den folgenden Workshop des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa." (IKGF) am 27. und 28. Oktober 2015 aufmerksam machen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, um Ihre vorherige Anmeldung wird gebeten:


“Divination and the Strange in Pre- and Early Modern East Asia and Europe”


Veranstalterin: Dr. Sophia Katz
Ort: IKGF Seminarraum, Gebäude D1
(Hartmannstr. 14, 91052 Erlangen)

Weitere Informationen zum Workshop finden Sie auf der Website des IKGF.




 

Wissen ist Nacht – Die Sinologie Erlangen in der Langen Nacht der Wissenschaften am 24. Oktober 2015

von Stefan Sültz

Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligte sich die Sinologie der FAU auch in diesem Jahr an der Langen Nacht der Wissenschaften des Städtedreiecks Erlangen, Fürth und Nürnberg. Unter dem Dach des neuen gemeinsamen Namens „Institut für Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens und Ostasiens“ bot sie gemeinsam mit der Japanologie und der Orientalistik den Besucherinnen und Besuchern ein spannendes und abwechslungsreiches Programm.


Los ging es bereits um 14 Uhr mit dem Kalligraphie-Atelier des Kinderprogramms, das in Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen veranstaltet wurde. Hier konnten Kinder selbst zum Pinsel greifen und unter fachkundiger Anleitung von Yang Cui und Jia Shi ihre ersten chinesischen Schriftzeichen schreiben.


Gao Yao erkennt die Strafen 皋陶明刑圖. [Bodde & Morris, Law in Imperial China. 1967, S. xv.]In der Vortragsreihe des Abendprogramms gewährten dann ab 18 Uhr Dozentinnen und Dozenten der Sinologie Einblicke in ihre Forschung: Unter dem Titel „Dem Täter auf der Spur –  Verbrechensaufklärung im alten China“ zeichnete Prof. Dr. Carsten Storm Ermittlungsmethoden der Magistrate im vormodernen China nach und verriet einige der Tricks und Strategien, die sie zur Überführung von Straftätern anwandten.

 

Karte aus Xinmin CongbaoIn seinem Vortrag über „Komische Karten – Kartographische Darstellungen Chinas seit 1500“ zeigte Prof. Dr. Marc Matten dann am Beispiel Chinas, dass Landkarten nicht einfach nur Versuche darstellen, die geographische Realität maßstabsgetreu wiederzugeben, sondern dass sie vielmehr auch von sozialen, politischen und weltanschaulichen Vorstellungen durchzogen sind.

 

Tiermedizin in ChinaRenée Gringmuth gab schließlich einen Überblick über die „Tiermedizin im China der 50er und 60er Jahre“, eine Zeit, in der die Veterinärmedizin der Volksrepublik eine besonders rasante Entwicklung erfuhr, und erklärte Behandlungsmethoden wie etwa die Akupunktur für Kühe, Schweine, Pferde und Co.


„Der Buddha des Himmels“, Copyright: Dupois 2001, by Cosey. Deutsche Ausgabe bei Salleck Publications.Auf besonderes Interesse bei Groß und Klein stieß auch die Comicausstellung aus der Sammlung von Prof. Dr. Michael Lackner. Unter dem Motto „Kung-Fu, Drachen, Abenteuer – Das Bild Chinas und der Chinesen im Spiegel des europäischen Comics“ zeigten die Exponate mittelalterliche Schwertkämpfer, Haudegen im Fantasiekostüm, aber auch Personen der jüngeren chinesischen Geschichte und offenbarten die vielfältigen Blicke ihrer Erschaffer auf China.


In Zusammenarbeit mit Studierenden der Sinologie und Religionswissenschaft stellte Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos für das Internationale Forschungskolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa" (IKGF) gängige Formen der Wahrsagung in China vor und bot auch die Möglichkeit, diese selbst auszuprobieren. IKGF: Wahrsagung zum Anfassen 1Dabei erstreckte sich das Spektrum von frühen Formen der Wahrsagung mittels Orakelknochen über die bekannteste chinesische Wahrsagungstechnik mit Hilfe des Buches der Wandlungen (Yijing) bis hin zu auch im Westen verbreiteten Techniken wie der Geomantie (Fengshui). Auch der Bayerische Staatsminister des Inneren, für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann, und der Präsident der FAU, Prof. Dr.-Ing. Joachim Hornegger, statteten der Ausstellung einen Überraschungsbesuch ab, wo sie von Prof. Dr. Michael Lackner, dem Direktor des IKGF, herzlich empfangen und durch die Präsentation geführt wurden. Anschließend nahmen sich beide Gäste noch Zeit für einen regen Austausch mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.IKGF: Wahrsagung zum Anfassen 2


Noch bis spät in die Nacht lauschten Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen den Vorträgen, stöberten in Comics oder versuchten sich an alten chinesischen Divinationstechniken. Angesichts der großen Zahl der Gäste und des entgegengebrachten Interesses freut sich die Sinologie Erlangen gemeinsam mit dem Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen und dem IKGF darauf, auch in der nächsten Langen Nacht der Wissenschaften 2017 wieder dabei zu sein!


Einen weiteren Bericht zur Langen Nacht der Wissenschaften finden Sie auch auf der Website des IKGF.

 

Bildergalerie

 

IKGF: Wahrsagung zum Anfassen 3

IKGF: Wahrsagung zum Anfassen 4
IKGF: Wahrsagung zum Anfassen 5 IKGF: Wahrsagung zum Anfassen 6
IKGF: Wahrsagung zum Anfassen 7 IKGF: Wahrsagung zum Anfassen 8

IKGF: Wahrsagung zum Anfassen 9

 

 

 



Die Lange Nacht der Wissenschaften am 24. Oktober 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch bei der diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften am Samstag, den 24. Oktober 2015 wird das Institut für Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens und Ostasiens dabei sein. Gemeinsam mit der Japanologie und der Orientalistik bietet die Sinologie spannende Beiträge im Kinder- und Abendprogramm an:

     Kinderprogramm 14 bis 17 Uhr
Abendprogramm 18 bis 1 Uhr

Ort:

FAU, Philosophisches Seminargebäude III, Kochstr. 6 a, Erlangen, Räume 00.5, 00.14 und 00.15.

Das komplette Programmheft als PDF-Datei steht hier für Sie zum Download bereit.

 


 

Tagung

Success Stories, Past, Present, and Future “The Erlangen IQN and its Perspectives”


Von 2001 bis 2004 beherbergte die Sinologie der FAU ein vom DAAD gefördertes Internationales Qualitätsnetzwerk (IQN) zum Wissenstransfer zwischen China und dem Westen: „Exchanges of Knowledge between China and the West. Historical and Philosophical Dimensions”.

Success Stories, Past, Present, and Future “The Erlangen IQN and its Perspectives”Während der Laufzeit kamen insgesamt 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Aufenthalten zwischen 6 Monaten und einem Jahr. Das Erlanger IQN legte großen Wert auf die Nachwuchsförderung, daher befanden sich 20 Studierende aus China und Japan unter den Eingeladenen, die ihren Master bzw. ihre Promotion vorbereiteten. Aus dieser Gruppe haben mittlerweile 14 Personen eine Professur in China, Japan und den USA inne, von den damaligen deutschen Mitarbeitern sind 3 als Professoren tätig.

Die Tagung möchte diese außerordentlichen Erfolgsgeschichten als Beispiel frühzeitiger Internationalisierungsbemühungen der FAU würdigen, die Nachhaltigkeit des damals entstandenen wissenschaftlichen Netzwerks darstellen und Perspektiven für die Zukunft entwickeln.

Finanziert wird die Tagung durch großzügige Beiträge der Universität, des Konfuzius-Instituts und des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung.

Das Programm der Tagung finden Sie hier.

Einen Bericht über die Veranstaltung finden Sie auf der Website der FAU.

Zeit: 16. und 17. Oktober 2015

Ort:  Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung
         Gebäude D1, Hartmannstr. 14, 91052 Erlangen

 

 


 

Bericht zum internationalen Workshop: "Chinese-European Literary and Cultural Relations"

am 17.10.2015 am Lehrstuhl für Sinologie der FAU

von Monika Gänßbauer

Chinese-European Literary and Cultural RelationsDieser Workshop brachte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Hongkonger Universitäten und der FAU für einen sehr angeregten Austausch zu Fragen von Interkulturalität und zum Umgang mit dem ‘Fremden’ und dem ‘Eigenen’ zusammen. Als Referentinnen und Referenten wirkten mit: Dean Prof. Dr. Kwok-kan Tam von der Open University of Hongkong, Prof. Dr. Terry Yip von der Hongkong Baptist University, Prof. Dr. Kretzschmar von der FAU, Fachbereich Germanistik,  und PD Dr. Monika Gänßbauer von der FAU, Lehrstuhl für Sinologie. Unter den Teilnehmenden waren neben Prof. Dr. Michael Lackner, dem Lehrstuhlinhaber für Sinologie und Direktor des IKGF an der FAU, auch zwei Akademiker aus Festlandchina, eine ehemalige Dozentin des Goethe-Institutes Hongkong sowie Studierende der Germanistik und der Sinologie an der FAU.

Kwok-kan Tam, ein ausgewiesener Ibsen-Experte, sprach über Veränderungen in den Kategorien von Moral und Werten, die durch Ibsens Theaterstücke und durch eine Auseinandersetzung mit ihnen in China angestoßen wurden. Seit dem 20. Jahrhundert habe sich das Konzept von Individualismus in China entwickelt. Dies sei auch Ibsen zu verdanken. Henrik Ibsen wurde in China oft als eine alternative Stimme wahrgenommen und er werde bis heute von chinesischen Intellektuellen als solche genutzt, um eigene Anliegen voranzubringen, erklärte Kwok-kan Tam.

Terry Yip ging auf das Thema Goethe in China ein und zeigte, dass Goethe durchaus nicht schon durch die ersten Übersetzungen seiner Werke, angefertigt 1902-1903 von Ma Junwu, bekannt wurde. Später jedoch, als der bekannte Autor Guo Moruo Übersetzungen des Faust vorlegte (1929 bzw. 1947), fand Goethe eine sehr positive Rezeption in China. Die Romantik in seinen Werken, der Geist des Faust und die Liebe Werthers bildeten wichtige Elemente dieser Rezeption.

Dirk Kretzschmar wiederum hatte China und chinesische Kultur in Goethes Werken in den Blick genommen. Er zeigte, dass der Begriff der Weltliteratur für Goethe kein statisches, sondern ein dynamisches Konzept war. Goethe setzte sich für eine produktive Rezeption fremder Literatur ein, auch um Deutschland als internationalen Akteur zu positionieren. Seine Haltung zu China hat sich während seines Lebens stark von einer negativen zu einer positiven Wahrnehmung gewandelt.

Monika Gänßbauer befasste sich in ihrem Beitrag mit der Daoismus-Rezeption im deutschsprachigen Raum. Während die Jesuiten den Daoismus als Aberglauben betrachteten, entwickelte sich im 20. Jahrhundert ein regelrechtes ‚Dao-Fieber‘ im deutschsprachigen Raum. Die Referentin ging auch verschiedenen Übersetzungsvarianten des Schmetterlings-Gleichnisses im Zhuangzi nach. So hat Martin Buber nach Ansicht Hans-Georg Möllers z.B. aus einem daoistischen Text einen christlich-jüdischen gemacht.

Der Workshop fand ein sehr positives Echo. Es wurde intensiv diskutiert und am Ende die Hoffnung auf eine fortgesetzte Auseinandersetzung mit den Themen des Workshops formuliert.

Erlangen, den 19.10.2015     

 


 

Vortragsreihe "Abschied von der Revolution? - Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas" / "Farewell to Revolution? - New Research Agendas in the Modern History of China"

Sehr geehrte Damen und Herren,

Abschied_von_Revolution_klAb April 2015 findet als gemeinsame Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen und des Lehrstuhls für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eine Vortragsreihe mit hochkarätigen Rednern zum Thema Abschied von der Revolution? – Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas statt.

Im Jahr 1995 publizierte die chinesischen Philosophen Li Zehou und Liu Zaifu ein Werk, in dem sie den Abschied von der Revolution beschworen, um nun endlich die Werte von wirtschaftlicher Entwicklung, individueller Freiheit, sozialer Gerechtigkeit und politischer Demokratie zu verwirklichen. Der Abschied von der maoistischen Geschichtsphilosophie hat nicht nur in China, sondern auch in der sinologischen Forschung seinen Niederschlag gefunden: nicht mehr Ideologie sondern Kultur prägt die neuen Meistererzählungen.

Diese Vorlesungsreihe versammelt eine Reihe von hochkarätigen Wissenschaftlern, die über diesen großen Wandel in der Forschung zur chinesischen Zeitgeschichte berichten und eine Einführung in neue Themen, Quellen und Methoden bieten.

Die Vortragsreihe hält bis Dezember 2015 die folgenden Themen für Sie bereit:

16.04.2015:
Prof. Dr. Mag. Felix Wemheuer
Maos Rebellen: Erinnerungen an die Kulturrevolution

Raum KH 0.020

07.05.2015:
Prof. Daniel Leese
Justiz und das Ende der Revolution: Der Umgang mit maoistischen Massenverbrechen in der frühen Reformära
Raum KH 0.023

25.06.2015:
Prof. William A. Callahan

Visualizing China and the World: Documentary Filmmaking as a Critical Method
Raum KH 0.023

15.10.2015:
Prof. Michael Schoenhals
The History of China's Cultural Revolution: four decades of research revisited

Raum KH 1.013

05.11.2015:
Dr. Jennifer Altehenger
Raum schaffen für den Großen Sprung nach vorne: Möbel, Materialien, und Sozialismus in der frühen VR China

Raum KH 0.014

19.11.2015:
Prof. Dr. Stefan R. Landsberger
Chinese Dreams Past and Present

Raum KH 1.013

10.12.2015:
Prof. Dr. Marc Matten
Anekdoten, Gerüchte und Skandale – Geschichtsschreibung und ihre Krise in der VR China

Raum KH 1.013

Veranstaltungsbeginn:
jeweils donnerstags um 18 Uhr c.t.

Veranstaltungsort:

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Kollegienhaus
Universitätsstraße 15
91054 Erlangen      

 


 

Vorlesungsreihe des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung im Wintersemester 2015/16

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie auch in den vergangenen Semestern lädt im Wintersemester 2015/16 das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa" der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dienstagabends zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.


Die unten aufgelisteten Vorträge finden (bis auf die gekennzeichneten Ausnahmen) dienstags von 18:00 c.t. bis 20:00 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen. 
 

--- English version ---

Dear Ladies and Gentlemen,

The International Consortium for Research in the Humanities "Fate, Freedom and Prognostication. Strategies for Coping with the Future in East Asia and Europe" of the Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg is delighted to announce its series of lectures to be held on Tuesday evenings during this coming winter semester 2015/16. The lectures intend to give our research fellows as well as invited guests the opportunity to present their research in the context of our consortium. As always, we warmly invite your participation.

The lectures will take place at the Consortium (Hartmannstr 14, Building D1, 91052 Erlangen).
They start at 6:15 p.m. and end at 7:45 p.m.


Vorlesungsreihe IKGF 201516Die Vorlesungstermine im Einzelnen für das Wintersemester 2015:
The lectures during the winter semester 2015 are scheduled as followed:

October 13, 2015       Esther-Maria Guggenmos (Professor of Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg): Did the Most Common Practice in Chinese Popular Religion Originate in China? – Tracing the (Buddhist?) Temple Oracle Across Asia

October 20, 2015       Rolf Scheuermann (Tibetan Studies, IKGF Research Coordinator, FAU Erlangen-Nürnberg): Karma Tuning – Tibetan Buddhist Strategies for Coping with the Future

November 3, 2015      Monika Gänßbauer (Chinese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): Popular Belief in Contemporary China – Findings from an Academic Chinese-Language Discourse

November 10, 2015    Fabian Schäfer (Professor of Japanese Studies, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): From Cybernetics to Big Data – Science-Fictional and Socio-Philosophical Imaginations of a Predictable Future in Japan

November 17, 2015    Brandon Dotson (Tibetan Studies, Research Group “Kingship and Religion in Tibet”, Ludwig-Maximilians-University München; IKGF Visiting Fellow): Chance and Fortune in Old Tibetan Dice Divination and the Hunt

November 24, 2015    Andreas Holndonner (Medieval History, FAU Erlangen-Nürnberg; IKGF Visiting Fellow): Between Fate, Providentia Dei, and the Free Will – Investigations in Medieval Canon Law on the Basis of Selected Examples: The Collectio Hibernensis (8th c.)

December 08, 2015    Stephan Heilen (Professor of Classical Philology, Osnabrück University; IKGF Visiting Fellow): Extant Greco-Latin Horoscopes – Their Contexts and Uses

December 15, 2015    Thomas Meyer (Philosophy, Theory of Science, and the Study of Religions, Ludwig-Maximilians-University München; IKGF Visiting Fellow): “Momentarily I Am Studying Medieval Theories of Providence.” – Leo Strauss on Fate, Freedom, and Prognosis

January 12, 2016        Joachim Kurtz (Professor of Intellectual History, Cluster of Excellence “Asia and Europe in a Global Context”, Heidelberg University): Sociology as Divination – Predicting Patterns of Human Association in Late Qing China

January 19, 2016        Ulrike Ehmig (Archaeology and Ancient History, SFB 933 “Material Text Cultures”, Heidelberg University): Rationale Zukunftsgestaltung in der römischen Antike [Lecture in German]

January 26, 2016        Klaus Herbers (Professor of Medieval History and Auxiliary Historical Sciences, IKGF Deputy Director, FAU Erlangen-Nürnberg): A Handbook of Prognostication in the Middle Ages – Concepts and Approaches

February 2, 2016        Michael Lackner (Professor of Chinese Studies, IKGF Director, FAU Erlangen-Nürnberg): Scholar Meets Expert – The Traditional Chinese Elite’s Assessment of Mantic Practices

 

Location: International Consortium for Research in the Humanities, Hartmannstr. 14, D1, 91052 Erlangen, Seminar Room.
Time: Tuesdays, 6:15pm - 7:45pm.                                                                             



Vorlesungsreihe des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung im Sommersemester 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

orlesungsreihess15-flyer-webklwie auch in den vergangenen Semestern lädt im Sommersemester 2015 das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa" der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dienstagabends zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.


Die unten aufgelisteten Vorträge finden (bis auf die gekennzeichneten Ausnahmen) dienstags von 18:00 c.t. bis 20:00 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.


Die Vorlesungstermine im Einzelnen für das Sommersemester 2015:


April 14, 2015 Dr. Thomas Foerster (The Norwegian Institute in Rome, University of Oslo; IKGF Visiting Fellow): Prophecy, Politics and Performance in Twelfth-Century Europe


April 21, 2015 Dr. Ulrich Lau (Asien-Afrika-Institut, Universität Hamburg; IKGF Visiting Fellow: The Calendar and the Law: Hemerological and Legal Manuscripts in the Context of Qin and Han Tombs


April 29-30, 2015  Colloquium: Theology of Time in the Christian Middle Ages (details to be announced)

Prof. Dr. Wilhelm Schmidt-Biggemann (Institut für Philosophie, Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Klaus Herbers (IKGF Deputy Director, FAU), Prof. Dr. Michael Lackner (IKGF Director, FAU), Prof. Dr. Georges Tamer (Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft, FAU; IKGF Visiting Fellow)


May 5, 2015 Prof. Dr. Lingfeng Lü (Department of the History of Science and Scientific Archaeology, University, of Science and Technology of China): Astrological Interpretation of Comets and Fate under the Impact of Western Knowledge in Late Imperial China


May 6, 2015 (Wed.), 12:00 p.m., Lunch Lecture: Christian Eschatology under the Spell of Evolution Theory – The Case of Protestantism in Modern Japan

Prof. Dr. Mira Sonntag (Department for Christian Studies, Rikkyo University, Tokyo)


May 19, 2015 Prof. Dr. Piotr Gibas (Asian Studies, College of Charleston; IKGF Visiting Fellow): History as Future -Time, Prediction, and Historical Narrative in the Zuozhuan


June 2, 2015 Prof. Dr. Achim Mittag (Asien-Orient-Institut, Eberhard Karls Universität Tübingen): To Study the Past in order to know the Future: Notes on the Interrelationship between Historiography and Prophecy in Pre-Modern China


June 9, 2015 Prof. Dr. Daniel Schwemer (Institut für Altertumswissenschaften, Universität Würzburg): Livers, Lots & Birds' Flight: Oracle Practices of the Hittites in the Context of Divination in the Ancient Near East


June 16, 2015 Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Technische Universität München): On a Threatened Future and the Promises of Predictive Medicine


June 23, 2015 Prof. Dr. Constance Cook (Department of Modern Languages & Literatures, Lehigh University; IKGF Visiting Fellow): Musical Performance and Personal Transformation: The Magic of Number Nine in Ancient China


June 30, 2015 Prof. Dr. Hans Ulrich Vogel (Abteilung für Sinologie und Koreanistik, Eberhard Karls Universität Tübingen; IKGF Visiting Fellow): An Interface between Prognostication, Fate and Knowledge: Mining and Deep Drilling in Chinese and European History

 
Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!

 


 

Asien-Pazifik-Kolloquium im Sommersemester 2015
Peripherie und Empire

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,
 
in diesem Semester gestaltet das Asien-Pazifik-Kolloquium wieder eine Vorlesungsreihe unter der Überschrift "Peripherie und Empire".
 
Wir laden Sie herzlich dazu ein!

plakatkolloquiumws1314Programm zum Herunterladen
Zeit: Mittwoch, 18.15-19.45 Uhr
Ort: Erlangen, Kochstr. 4, Raum 5.054


29.04.2015    

Stefan Regnat, FAU, Ökonomie:
„Dominanz oder Dependenz? Chinas Außenpolitik in Asien im Lichte seiner wirtschaftlichen Entwicklung“

06.05.2015    

Heike Paul, FAU, Amerikanistik:
„Trying to Find China(town) – Konstruktionen chinesischer Kultur in den USA“

20.05.2015    

Marion Eggert, Universität Bochum, Sprache und Kultur Koreas:
„'In einer Ecke der Welt geboren': Peripheriebewusstsein und Strategien der Überwindung im vormodernen Korea“

10.06.2015    

Carsten Storm, FAU, Sinologie:
„Exotisches Japan. Taiwanische Texte, der Postkolonialismus und das Fiktionale“

19.06.2015    

Jörn Dosch, Universität Rostock, Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit:
„Malaysias Internationale Beziehungen und die langen Schatten des britischen Kolonialismus“

08.07.2015    

Oliver Kühne, FAU, Japanologie:
„(Neo-)Koloniale Erzählungen. Okinawa: Autochthone Identitäten zwischen Erinnerung und Widerstand

 


 

Vortrag Asien-Pazifik-Kolloquium im Sommersemester 2015


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,


unter der Überschrift "Peripherie und Empire" findet im Asien-Pazifik-Kolloquium ein weiterer Vortrag statt:

Oliver Kühne, FAU, Japanologie:
„(Neo-)Koloniale Erzählungen. Okinawa: Autochthone Identitäten zwischen Erinnerung und Widerstand“

Zeit: Mittwoch, den 08. Juli 2015 von 18.15-19.45 Uhr
Ort: Erlangen, Kochstr. 4, Raum 5.054


Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen!

 


 

 

Einladung zum IKGF-Vortrag:

“An Interface between Prognostication, Fate and Knowledge: Mining and Deep Drilling in Chinese and European History”

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

orlesungsreihess15-flyer-webklwir möchten Sie gerne auf einen weiteren Vortrag aus der Vorlesungsreihe des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa." (IKGF) aufmerksam machen:

Am Dienstag, den 30. Juni 2015, um 18:00 c.t wird Herr Prof. Dr. Hans Ulrich Vogel (Abteilung für Sinologie und Koreanistik, Eberhard Karls Universität Tübingen) zum Thema

 

“An Interface between Prognostication, Fate and Knowledge:
Mining and Deep Drilling in Chinese and European History”


sprechen. Ort der Veranstaltung: Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.

Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen!

Die Termine der IKGF-Vorlesungsreihe im Einzelnen finden Sie hier.

 


 

 

Vortrag aus der Reihe Abschied von der Revolution? - Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,


nächste Woche findet ein weiterer Vortrag aus der Reihe Abschied von der Revolution? - Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas statt.


Prof. William A. Callahan

Visualizing China and the World: Documentary Filmmaking as a Critical Method


Zeit: Donnerstag, den 25.06.2015 um 18 Uhr c.t.

Ort: Erlangen, Kollegienhaus, Raum KH 0.023


William A. Callahan hat den Lehrstuhl für Internationale Beziehungen an der London School of Economics inne. Seine Forschung beschäftigt sich mit dem Wechselspiel von Anschauungen und Politik in China und Asien, und betrachtet dabei die Überschneidungen zwischen Innen- und Außenpolitik. Zu seinen Veröffentlichungen zählen die Bücher „China Dreams: 20 Visions of the Future" (Oxford, 2013) und „China: The Pessoptimist Nation" (Oxford, 2010) und seine Dokumentarfilme „toilet adventures" (2015, 19 Min.), „China Dreams: The Debate" (2014, 11 Min.), und „The Shanghailander" (2013, 22 Min.), die auf www.vimeo.com/billcallahan verfügbar sind.


Alle Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen!

 


 

Vortrag aus der Reihe Abschied von der Revolution? - Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,


nächste Woche findet ein weiterer Vortrag aus der Reihe Abschied von der Revolution? - Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas statt.


Prof. William A. Callahan

Visualizing China and the World: Documentary Filmmaking as a Critical Method


Zeit: Donnerstag, den 25.06.2015 um 18 Uhr c.t.

Ort: Erlangen, Kollegienhaus, Raum KH 0.023


William A. Callahan hat den Lehrstuhl für Internationale Beziehungen an der London School of Economics inne. Seine Forschung beschäftigt sich mit dem Wechselspiel von Anschauungen und Politik in China und Asien, und betrachtet dabei die Überschneidungen zwischen Innen- und Außenpolitik. Zu seinen Veröffentlichungen zählen die Bücher „China Dreams: 20 Visions of the Future" (Oxford, 2013) und „China: The Pessoptimist Nation" (Oxford, 2010) und seine Dokumentarfilme „toilet adventures" (2015, 19 Min.), „China Dreams: The Debate" (2014, 11 Min.), und „The Shanghailander" (2013, 22 Min.), die auf www.vimeo.com/billcallahan verfügbar sind.


Alle Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen!

 


 

Vortrag Asien-Pazifik-Kolloquium im Sommersemester 2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

unter der Überschrift "Peripherie und Empire" findet im Asien-Pazifik-Kolloquium ein weiterer Vortrag statt:

Jörn Dosch, Universität Rostock, Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit:
„Malaysias Internationale Beziehungen und die langen Schatten des britischen Kolonialismus“

Zeit: Freitag, den 19. Juni 2015 von 18.15-19.45 Uhr

ACHTUNG: Bitte beachten Sie, dass der Vortrag ausnahmsweise an einem Freitag stattfinden wird.

Ort:Erlangen, Kochstr. 4, Raum 5.054

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen!

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 


 

Infoveranstaltung für zukünftige Master-Studierende

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

Am Donnerstag, den 11.06.2015, 9-11h, veranstaltet der Lehrstuhl Sinologie eine Informationsveranstaltung für den Erlanger Master Sinologie mit fachspezifischer Ausrichtung.

Ziel ist es, das Masterprogramm vorzustellen und über dessen besondere Charakteristika - auch im Vergleich zu Angeboten an anderen Universitäten im deutschsprachigen Raum - zu informieren. Zentral sind zudem Fragen zu Auslandsaufenthalten im Rahmen des Masters, Zeitfenster für Praktika, Studienverlauf und Schwerpunktsetzung im Masterbereich, Kombiniermöglichkeiten mit Zweitfächern (nur Erlangen hat einen Master mit fachspezifischer Ausrichtung!) etc.

Diese Informationsveranstaltung richtet sich an alle Interessierten, insbesondere aber an Studierende in den Semestern BA-4 bis BA-6.

Zeit: 11.06.2015, 9-11h
Ort: 00.111
Ansprechpartner: Prof. Dr. Matten, marc.matten@fau.de

 


 

Vortragsankündigung Frau Prof. Dr. Nicoletta Pesaro

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,


am Mittwoch, den 27.5., um 18 Uhr c.t. hält Frau Prof. Dr. Nicoletta Pesaro vom Department of Asian and Northafrican Studies der Università Ca’Foscari, Venedig, einen Vortrag am Lehrstuhl für Sinologie, Artilleriestr. 70, Erlangen.

Der Titel des Vortrags lautet:

„The cultural turn in translation studies and Chinese translation. Asymmetric relations, manipulations, agents of translation and exchanges of capital”.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

 


 

Schnuppertag in der Sinologie
für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10–12 

 

Schnuppertag 2015Der Lehrstuhl für Sinologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bietet am 01. Juni 2015 einen "Schnuppertag in der Sinologie" an. Dieser Informationstag richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10–12, die sich für ein Sinologiestudium interessieren.

In verschiedenen Veranstaltungen können die Teilnehmenden einen ersten Eindruck vom Studium der Sinologie in Erlangen gewinnen und alles Wichtige über den Bachelorstudiengang erfahren. Sie werden mit einem Professor, einer Sprachdozentin und derzeitigen Studierenden in Kontakt kommen und so ein breites Spektrum an Fachvertretern kennenlernen. Die Veranstaltung findet im sinologischen Seminar während des laufenden Semesters statt, so dass zudem ein Einblick in den Studienalltag gewonnen werden kann.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anreisekosten müssen selbst getragen werden.

Ort:                                 


Lehrstuhl für Sinologie
Artilleriestraße 70
91052 Erlangen

Zeit: Montag, 1. Juni 2014, 10 Uhr  – 13.45 Uhr
Programm: 

10 Uhr – 10.45 Uhr:

 

Einführung: "Was ist Sinologie?"

Prof. Dr. Carsten Storm

11 Uhr – 11.45 Uhr:

 

Chinesisch-Sprachkurs ohne Vorkenntnisse Cui Yang

Gespräch mit Studierenden der Sinologie
Gelegenheit für Fragen rund um das Sinologiestudium

12 Uhr – 12.45 Uhr:

 

Chinesisch-Sprachkurs mit Vorkenntnissen Cui Yang

Gespräch mit Studierenden der Sinologie
Gelegenheit für Fragen rund um das Sinologiestudium

13 Uhr – 13.45 Uhr:

 

Vortrag: "Chinabilder im Wandel der Zeit"

Prof. Dr. Carsten Storm

Teilnahme: kostenlos

Anmeldung:




bis zum 27. Mai 2015 bei:

Margarete Darr
margarete.darr@fau.de
Tel. 09131 8522448

Bitte geben Sie - falls vorhanden - auch Ihre Chinesischkenntnisse mit an.

 

Das Programm als PDF-Datei zum Ausdrucken finden Sie hier.

 


 

Vortrag Asien-Pazifik-Kolloquium im Sommersemester 2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

unter der Überschrift "Peripherie und Empire" findet im Asien-Pazifik-Kolloquium ein weiterer Vortrag statt:

Carsten Storm, FAU, Sinologie:
„Exotisches Japan. Taiwanische Texte, der Postkolonialismus und das Fiktionale“


Zeit: Mittwoch, den 10. Juni 2015 von 18.15-19.45 Uhr
Ort: Erlangen, Kochstr. 4, Raum 5.054

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen!

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 


 

Fate, Freedom and Prediction: Reflections on Comparative Method in Early China and the Ancient Mediterranean

 

Convenor: Prof. Lisa Raphals (University of California, Riverside)

May 12-13, 2015

Workshop2015kl

Location

IKG seminar room 00.235, building D1
Hartmannstr. 14,
91052 Erlangen

Registration

Please register via our online form until May 5, 2015

 

Programme

Tuesday, May 12, 2015

10:00 a.m. Welcome and Introduction
10:30 a.m. Coffee Break
10:45 a.m. Understanding Delphi Through Tibet
Prof. Michael Flower (Princeton University)
12:15 p.m. Lunch Break
1:45 p.m. Good Better Best: Fortune and Fate at the Oracle of Zeus, Dodona
Prof. Esther Eidinow (University of Nottingham)
3:15 p.m. Coffee Break
3:30 p.m. Writing Fate: Rethinking Greek Oracular Practices Through Comparativism
Prof. Marcello Carastro (Ecole des Hautes Études en Sciences Sociales)

Wednesday, May 13, 2015

9:00 a.m. Which Self Image? Body, Mind, and Fate in China and Greece
Prof. Lisa Raphals (University of California, Riverside)
10:30 a.m. Coffee Break
10:45 a.m. Choosing a Life: Lunyu 2.4 and Self-Determination
Prof. Richard King (University of Bern)
12:15 p.m. Lunch Break
1:45 p.m. The Meanings and Practice of Sacrifice in Early Greece and China
Michael Puett (Harvard University)
3:15 p.m. Coffee Break
3:30 p.m. Conclusion

 

International Consortium for Research in the Humanities

"Fate, Freedom and Prognostication. Strategies for Coping with the Future in East Asia and Europe."

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Hartmannstr. 14
91052 Erlangen
Telefon: +49 (0)9131 85 - 64340
Fax: +49 (0)9131 85 - 64360
E-Mail: Petra.Hahm@ikgf.uni-erlangen.de

 


 

Vortrag aus der Reihe Abschied von der Revolution? - Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,


nächste Woche findet ein weiterer Vortrag aus der Reihe Abschied von der Revolution? - Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas statt.


Prof. Daniel Leese

Justiz und das Ende der Revolution: Der Umgang mit maoistischen Massenverbrechen in der frühen Reformära


Zeit: Donnerstag, den 07.05.2015 um 18 Uhr c.t.

Ort: Erlangen, Kollegienhaus, Raum KH 0.023


Daniel Leese ist Professor für Geschichte und Politik des Modernen China an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er erhielt 2014 den ERC-Grant für sein Projekt zur Aufarbeitung der Frage der Vergangenheitsbewältigung Chinas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Leeses Forschung dreht sich vor allem um die politische, soziale und kulturelle Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert, chinesische Rechtsgeschichte sowie um die Sprache, die mit politischen Ereignissen wie etwa der Kulturrevolution zusammenhängen („Mao Cult. Rhetoric and Ritual in China's Cultural Revolution", Cambridge University Press, 2011).

Alle Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen!

 


 

Vortrag Asien-Pazifik-Kolloquium im Sommersemester 2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

unter der Überschrift "Peripherie und Empire" findet im Asien-Pazifik-Kolloquium ein weiterer Vortrag statt:

Marion Eggert, Universität Bochum, Sprache und Kultur Koreas:
„'In einer Ecke der Welt geboren': Peripheriebewusstsein und Strategien der Überwindung im vormodernen Korea“


Zeit: Mittwoch, den 20. Mai 2015 von 18.15-19.45 Uhr
Ort: Erlangen, Kochstr. 4, Raum 5.054

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen!

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 


 

Vortrag Asien-Pazifik-Kolloquium im Sommersemester 2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

unter der Überschrift "Peripherie und Empire" findet im Asien-Pazifik-Kolloquium ein weiterer Vortrag statt:

Heike Paul, FAU, Amerikanistik:
„Trying to Find China(town) – Konstruktionen chinesischer Kultur in den USA“


Zeit: Mittwoch, den 06. Mai 2015 von 18.15-19.45 Uhr
Ort: Erlangen, Kochstr. 4, Raum 5.054

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen!

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 


 

Vortrag von Prof. Dr. Kevin Chang

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

der Lehrstuhl für Sinologie und das IKGF an der Universität Erlangen-Nürnberg laden herzlich ein zu einem


Vortrag von Prof. Dr. Kevin Chang
張谷銘
am Donnerstag, den 30.4.2015:

„Philology and Dongfangxue 東方學:
European Textual and Linguistic Studies in Republican China“


The first half of the twentieth century saw the introduction of Western philology to China. The Middle Kingdom had a long tradition of philology, or Kaozheng (考證). Why bother with Western philology? This talk will review the development of European philology by the early twentieth century and its impact on the academic interest of three leading Chinese scholars—Wang Guowei (王國維), Chen Yinke (陳寅恪), and Fu Sunien  (傅斯年). This review will show that what the Chinese scholars called Dunhuang Xue (敦煌學) or Dongfang Xue  (東方學) then was Europe’s oriental philology that came through the political, geographical, and cultural explorations of Central Asia by several Western and Asian countries. This paper will therefore connect important scholarly traditions in Europe and China in the early twentieth century, and shed new light on the history and historiography of European and Chinese scholarship.


Ort: Kollegienhaus, Raum 0.014
Beginn: 18 Uhr c.t.



Vortrag aus der Reihe Abschied von der Revolution? - Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

gerne möchten wir auf eine gemeinsame Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen und des Lehrstuhls für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hinweisen. Nächste Woche findet der erste Vortrag aus der Reihe Abschied von der Revolution? - Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas statt.



Prof. Dr. Mag. Felix Wemheuer
Maos Rebellen: Erinnerungen an die Kulturrevolution

 

Zeit: Donnerstag, den 16.04.2015 um 18 Uhr c.t.
Ort: Erlangen, Kollegienhaus, Raum KH 0.020

Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zu seinen Veröffentlichungen gehören „Famine Politics in Maoist China and the Soviet Union" (Yale UP 2014) und „Mao Zedong" (Rowohlt 2009). Von 2000 bis 2002 studierte er an der Volksuniversität in Peking „Geschichte der KPCh", von 2008 bis 2010 war er als Gastwissenschaftler am Fairbank Center for Chinese Studies an der Harvard University tätig.

Alle Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen!

 


 

Einladung zum Workshop "Jewish Divination", IKGF, 17.-18. März 2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie gerne auf die Einladung des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa" der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IKGF) zum


Workshop Jewish DivinationWorkshop "Jewish Divination"


hinweisen, der von der Gastwissenschaftlerin am IKGF Dr. Josefina Rodríguez Arribas (The Warburg Institute, School of Advanced Studies, University of London) organisiert wird.

Der Workshop findet vom 17. bis 18. März 2015 in den Räumlichkeiten des IKGF statt:
Seminarraum des IKGF, Gebäude D1, Hartmannstr. 14, 91052 Erlangen.
Nähere Informationen finden Sie auch auf der Webseite des IKGF. Bitte registrieren Sie sich im Falle einer Teilnahme bis zum 4. März 2015 über folgenden Registrierungslink.

 


 

Einladung zum Vortrag: “Karma, Chance, or Simulation? The Salvific Structure of the Tibetan Buddhist Game 'Ascending the Spritual Levels'” (Prof. Dr. Jens Schlieter) am 03.02.2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

gerne weisen wir Sie auf eine weitere Veranstaltung aus der aktuellen Vorlesungsreihe des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa" der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg hin, zu der Sie herzlich eingeladen sind:


Herr Prof. Dr. Jens Schlieter
(Institut für Religionswissenschaft und Center for Global Studies, Universität Bern)

wird zum Thema
Karma, Chance, or Simulation? The Salvific Structure of the Tibetan Buddhist Game “Ascending the Spritual Levels”
sprechen.


Zeit: Dienstag, den 03. Februar 2015, um 18:00 c.t.
Ort: Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen

Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

 


 

Vortrag: “On a Travel Poet's Trail in Modern Japan: Celebrating Matso Bashô's Heritage” (Prof. Dr. Katja Triplett) am 27. Januar 2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

gerne weisen wir Sie auf eine weitere Veranstaltung aus der aktuellen Vorlesungsreihe des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa" der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hin:


Frau Prof. Dr. Katja Triplett
(Ostasiatisches Seminar, Georg-August-Universität Göttingen)

wird zum Thema
“On a Travel Poet's Trail in Modern Japan: Celebrating Matso Bashô's Heritage”
sprechen.


Zeit: Dienstag, den 27. Januar 2015, um 18:00 c.t.
Ort: Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!

Weitere Informationen zu der Vorlesungsreihe finden Sie hier.

 


 

Vortrag Asien-Pazifik-Kolloquium im Wintersemester 2014/2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

unter der Überschrift "Asiatisch-pazifische Vernetzungen" findet im Asien-Pazifik-Kolloquium ein weiterer Vortrag statt:

Prof. Dr. Howard Loewen, FAU, Politikwissenschaft:
    Wandel und Kontinuität in den Sicherheitsbeziehungen zwischen den Philippinen und den USA


Ort: Erlangen, Artilleriestraße 70, Raum 00.111
Zeit: Mittwoch, den 28. Januar 2015 von 18.15-19.45 Uhr

Alle Interssierten sind herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen!

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 


 

"Im Zeichen der Ziege" - Deutsch-chinesisches Neujahrskonzert am 28.02.2015, 20 Uhr

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wir möchten Sie gerne auf die Einladung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen zum deutsch-chinesischen Neujahrskonzert aufmerksam machen:

Zum vierten Mal in Reihe findet ein Konzert zum Chinesischen Neujahr in der Meistersingerhalle in Nürnberg statt. Die Besonderheit des Konzerts ist die Mischung aus chinesischer und westlicher klassischer Musik, die die Musiker aus der Partnerstadt Shenzhen und der Hochschule für Musik in Nürnberg zusammen aufführen. Die ausgewählten Werke stehen für die beiden Kulturen und ihre Freundschaft.

Zeit: 28.02.2015, 20 Uhr
Ort: Kleiner Saal der Meistersingerhalle, Münchner Str. 21, 90478 Nürnberg
Vorverkauf: Stadt Nürnberg, Kulturinformation Königstraße 93, Tel.: 0911/231-40 00
Eintritt: 17 €, VVK 15 €

 


 

Vortrag Asien-Pazifik-Kolloquium im Wintersemester 2014/2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

unter der Überschrift "Asiatisch-pazifische Vernetzungen" findet im Asien-Pazifik-Kolloquium ein weiterer Vortrag statt:

Prof. Dr. Monika Gänßbauer, FAU, Sinologie:
Texte und Thesen von Huang Jinshu — sinophoner Autor mit malaysischen Wurzeln


Ort: Erlangen, Artilleriestraße 70, Raum 00.111
Zeit: Mittwoch, den 21. Januar 2015 von 18.15-19.45 Uhr

Alle Interssierten sind herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen!

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 


 

Vortragsankündigung: Experimentelle Peking-Oper

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

wir möchten Sie gerne auf die folgende Veranstaltung des Konfuzius-Insituts Nürnberg-Erlangen hinweisen:

"Experimentelle Peking-Oper, ein Werkstattbericht"

Die Regisseurin und Dipl. Theaterwissenschaftlerin Anna Peschke wird eine kurze Einführung in die Geschichte der Peking-Oper geben und danach über ihre eigene Arbeit sprechen. 2012 inszenierte sie "Woyzeck" als experimentelle Peking-Oper mit dem Schauspieler Wang Lu von der National Beijing Opera Company (Premiere in Frankfurt November 2012). http://annapeschke.de/woyzeck.html

Während die Aufführungen der experimentellen Peking-Oper in China eine Auseinandersetzung mit der eigenen Theaterkultur darstellen, so bieten sie in Deutschland die Möglichkeit, einen bekannten Stoff neu zu rezipieren. Die Fremdartigkeit der Peking-Oper und der dadurch entstehende Verfremdungseffekt ermöglichen eine Distanz, die neue Perspektiven auf westliche Stoffe schaffen kann.

Darüber hinaus lässt sich untersuchen, welche Gesten und Bewegungen auch über Kulturgrenzen hinweg verstehbar sind und wie neue Decodierungen für unbekannte Gesten gefunden werden können.

Zeit: 20. Januar, Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Konfuzius-Institut, Virchowstraße 23, 90409 Nürnberg
Eintritt: frei

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!




Vortrag Asien-Pazifik-Kolloquium im Wintersemester 2014/2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

unter der Überschrift "Asiatisch-pazifische Vernetzungen" findet im Asien-Pazifik-Kolloquium ein weiterer Vortrag statt:

Prof. Dr. Heike Paul, FAU, Amerikanistik:
Trying to Find China(town) — Konstruktionen chinesischer Kultur in den USA


Ort: Erlangen, Artilleriestraße 70, Raum 00.111
Zeit: Mittwoch, den 14. Januar 2015 von 18.15-19.45 Uhr

Alle Interssierten sind herzlich eingeladen, an diesem Vortrag teilzunehmen!

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 



Orientalistische Dreikönigsvorlesung am 07. Januar 2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

Orientalistischen Dreikönigsvorlesungim Namen der drei orientalistischen Fächer an der FAU Erlangen-Nürnberg, Japanologie, Orientalistik und Sinologie, laden wir Sie herzlichst zur ersten


"Orientalistischen Dreikönigsvorlesung"


am 7. Januar 2015 im Wassersaal in der Orangerie, Schlossplatz 1, 91054 Erlangen
um 12.00 c.t. ein.

Prof. Dr. Georges Tamer, Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft, wird über

„Betrachtungen zur Erinnerung und Identitätsbildung im Islam“

lesen.