Monika Gänßbauer und Tang Wei übersetzt und eingeleitet (2015): Leung Ping-kwan: Wilde Gedanken bei bewölktem Himmel. Notizen aus Hongkong. Bochum-Freiburg: Projekt Verlag.

Gänßbauer, Monika (2015): Popular Belief in Contemporary China. A Discourse Analysis. Projekt Verlag.

Sterzel, Julia (2015): Vom Genossen Lei Feng lernen? Eine Analyse von 50 Jahren Kampagnengeschichte in der VR China. Projekt Verlag.


 

Wilde Gedanken bei bewölktem Himmel

Notizen aus Hongkong

Leung Ping-kwan. Übersetzt und eingeleitet von Monika Gänßbauer und Tang Wei.

Wilde Gedanken bei bewölktem HimmelLeung Pink-kwan (1949-2013) zählt zu den bedeutendsten Autoren Hongkongs. Er hat Lyrik und Prosa verfasst und arbeitete als Journalist, Übersetzer und Wissenschaftler. Dieser Band legt erstmals frühe Texte seines literarischen Schaffens in Übersetzung vor. Die "Notizen aus Hongkong" präsentieren authentische Aufzeichnungen eines Autors über seine Metropole – jenseits von Exotismus und Klischeehaftigkeit. Leung Ping-kwan ging es darum, sich von Formen, Gerüchen und Farben seiner Welt inspirieren zu lassen und in seinem literarischen Schreiben ein neues Vokabular zu entwickeln. Die Texte zeigen aber nicht nur neue Facetten von Hongkong, sindern auch das Nachdenken eines humorvollen, humanistischen Autors über Freiheit, Kunst, Literatur und Leben. In den "Notizen aus Hongkong" begegnen wir Welten, die uns die Besonderheit der schlichten Dinge erschließen und uns zugleich einen wahrhaft kosmopolitischen Autor nahebringen. 

Bochum-Freiburg 2015, projekt Verlag.

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung von: projekt verlag, Bochum, Freiburg.

 

Popular Belief in Contemporary China

A Discourse Analysis

Monika Gänßbauer

Popular Belief in Contemporary ChinaThis publication offers a fresh and unique approach to the topic of popular belief in contemporary China. It focuses on the posi­tions of participants in the Chinese language discourse rather than taking the current state of research in the Western world as the starting point for ist exploration.
This study lays open the discursive thread in the People’s Republic of China about indigeneity and the critical reception by Chinese academics of Western research approaches. Many Chine­se authors have begun to question the ability of Western theories to adequately explain phenomena in China. This book also deals with discursive strategies of Chinese academics aimed at the legitimation of popular belief and in support of a scientific treatment of popular belief in the People’s Republic of China. The author gives a comprehensive overview of the broad range of positions within this rapidly unfolding social and aca­demic sphere.

Bochum-Freiburg 2015, projekt Verlag.

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung von: projekt verlag, Bochum, Freiburg.

 

Vom Genossen Lei Feng lernen?

Eine Analyse von 50 Jahren Kampagnengeschichte in der VR China

Julia Sterzel

Projektverlag. - Vom Genossen Lei Feng lernen?"Vom Genossen Lei Feng lernen" – wohl jeder Chinese kennt die berühmten Worte Mao Zedongs, mit denen am 5. März 1963, ein Jahr nach Lei Fengs Tod, die erste Lei-Feng-Kampagne startete. Lei Feng, der heldenhafte Soldat der Volksbefreiungsarmee, wurde als Vorbild im ganzen Land propagiert. Unzählige Kinder, Jugendliche und Erwachsene mussten von seinen guten Taten und seinem selbstlosen Verhalten lernen. Doch Lei Feng war keine propagandistische Eintagsfliege, sondern wurde in den letzten Jahrzehnten zu diversen Anlässen „wiederbelebt“ und – an­gepasst an die jeweiligen Bedürfnisse – im ganzen Land pro­pagiert. 2012 – im Jahr seines 50. Todestages – begann die letzte große Kampagne, bei der moderne Medien erstmals stark in den Fokus rückten. In der sinologischen Forschungsliteratur gibt es bis dato noch kein umfassendes Werk, das die gesamten 50 Jahre der Lei-Feng-Kampagne untersucht. Diese Arbeit analysiert Gründe, Inhalte und Wirkung der einzelnen Kampagnen und versucht so dazu beizutragen, diese Forschungslücke zu schließen.

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung von: projekt verlag, Bochum, Freiburg.